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Bevor du dich dazu entscheidest, deine Speisen im Sous Vide Verfahren zuzubereiten, musst du erst einmal wissen, um was für ein Verfahren es sich handelt. Das Sous Vide Garen wird auch als Vakuumgaren bezeichnet. Der Grund: Die Speisen werden in einen Vakuumbeutel gegeben, wo sie luftdicht eingeschlossen sind. So gelangt weder Wasser noch Sauerstoff an die Lebensmittel. Sie werden in ein Wasserbad gelegt und hier so lange gekocht, bis sie gar sind. Ähnlich wie beim Niedertemperaturgaren verspricht das Sous Vide Garen besonders schonend zubereitete Lebensmittel, die unglaublich zart und saftig werden. Du möchtest Fleisch, Fisch und Geflügel exakt auf den Punkt garen? Dann ist das Sous Vide Garen perfekt für dich geeignet.
Möchtest du deine Lebensmittel im Sous Vide Verfahren zubereiten, stehen dir zwei Möglichkeiten zur Verfügung: Du kaufst dir einen Dampfgarer oder du nimmst einfach einen ausreichend grossen Kochtopf mit Wasser. Das Wasser bringst du auf dem Herd auf die gewünschte Temperatur und stellst den Topf in den vorgeheizten Backofen. Kontrolliere dann von Zeit zu Zeit, ob die Temperatur konstant bleibt. Das Vakuumieren gestaltet sich schon etwas schwieriger. Du musst dein Fleisch in einen Beutel geben und ihn so lange unter Wasser halten, bis sich keine Luft mehr in ihm befindet. Das Ergebnis ist allerdings nicht ganz perfekt; besser gelingt es mit einer Vakuumiermaschine. Einige Metzger bieten es ebenso an, dir dein Fleisch zu vakuumieren. Ein Vakuumierer ist aber gar nicht so teuer und eignet sich auch, wenn du bestimmte Zutaten einfrieren möchtest.
Egal welches Fleisch du im Sous Vide Verfahren zubereitest: Jede Fleischsorte wird sehr lecker, zart und saftig schmecken. Folgende Fleischsorten kannst du problemlos im Sous Vide Verfahren garen:
Grundsätzlich kannst du alle erdenklichen Sorten Fleisch mit der Methode zubereiten. Natürlich musst du die Garzeiten beachten: Ein zwei Zentimeter dickes Steak benötigt nicht so lange wie ein fünf Zentimeter dickes Fleischstück. Dadurch, dass das Fleisch im eigenen Saft gart, erhält es einen besonders intensiven Eigengeschmack.
Sowohl Fettfische als auch Weissfische kannst du sous vide garen. Die optimale Kerntemperatur liegt zwischen 50 und 60 Grad Celsius. Der Vorteil des Sous Vide Garens: Du kannst auch die Beilagen für dein Menü mit dieser Methode zubereiten. Gemüse bleibt im Wasserbad schön knackig – deine Gäste werden begeistert sein. Weiche und matschige Kartoffeln oder Möhren gehören dank dem Sous Vide Garen der Vergangenheit an. Feste Gemüsesorten wie Kartoffeln, Spargel, Möhren oder Kohlrabi eignen sich für das Sous Vide Garen am besten.
Auch wenn du keinen Sous Vide Garer zu Hause hast, kannst du diese Methode problemlos nutzen. Ein gewöhnlicher Kochtopf, mit Wasser gefüllt, tut es nämlich auch. Nutze ein Thermometer, um die Temperaturen zu kontrollieren. Ist deine Zieltemperatur erreicht, stellst du den Topf in den Herd, denn hier kann die Temperatur besser gehalten werden. Anders als beim Braten oder der Zubereitung auf dem Grill hat das Sous Vide Garen einen wesentlichen Vorteil: Selbst wenn sich deine Gäste verspäten und das Fleisch deutlich länger als geplant im Wasserbad bleibt, tut das dem Ergebnis keinen Abbruch. Die Temperatur im Fleisch steigt nicht weiter an.
Welche Temperatur du auswählst, ist natürlich davon abhängig, welche Speisen du zubereitest. Pauschal kann man diese Frage nicht beantworten. Der eine mag sein Fleisch lieber well done, der andere blutig. Gleiches gilt für den Fisch: Kenner essen ihn gerne innen glasig, andere bevorzugen die durchgegarte Variante. Du musst also selbst ein wenig experimentieren, um die für dich richtigen Temperaturen zu finden.
Du liebst Kochen und Braten nicht nur in der Weihnachtszeit? Dann ist ein Sous Vide Garer die richtige Anschaffung für dich. Mit ihm wird die Methode deutlich vereinfacht. Ein Sous Vide Garer ist im Prinzip nichts anderes als ein Tauchsieder, der die eingestellte Temperatur über mehrere Stunden konstant halten kann. Entsprechende Produkte für den Hausgebrauch gibt es mittlerweile von zahlreichen Herstellern. Eine Abweichung von maximal einem Grad Celsius ist üblich. Einer der vielen Vorteile: Die im Gemüse enthaltenen Vitamine und Mineralstoffe bleiben bei der niedrigen Temperatur weitestgehend erhalten.
Separatorenfleisch ist eines jener Produkte aus der Lebensmittelindustrie, die nicht unumstritten sind. Von der Fleisch herstellenden und verwertenden Industrie als notwendig, wirtschaftlich und unbedenklich deklariert, sorgt es bei Verbrauchern, Verbraucherschützern und Gesundheitskontrolleuren teilweise für Unbehagen. Deshalb ist das Separatorenfleisch, das eine Art Universalrohstoff für diverse Fleischerzeugnisse darstellt, eines der am meisten regulierten und kontrollierten Produkte in der Lebensmittelindustrie. In der Fleischproduktion ist die Herstellung lange schon Usus. Verbraucher haben allerdings aufgrund der verschiedenen Deklarationen bei Fleischprodukten teilweise Probleme, die Zusammensetzung ihres Produktes zu erkennen. Was Separatorenfleisch gut oder schlecht macht, ist dabei auch eine Frage des eigenen Empfindens.
Ob Rindfleisch oder Geflügel – Fleisch ist ein ganz besonderes Lebensmittel. Damit wir saftige Steaks grillen, mit Hackfleisch leckere Sossen kreieren oder Gulasch kochen können, musste ein Tier sein Leben lassen. Umso verständlicher ist es, dass wir die kurze Haltbarkeit von frischem Fleisch gerne verlängern wollen. In seiner Verpackung im Kühlschrank hält sich Fleisch meist nur ein paar Tage und muss schnell verarbeitet werden. Anders ist das bei der Lagerung im Tiefkühler. Bei frostigen Temperaturen lässt sich frisches Fleisch mehrere Monate aufbewahren, selbst wenn es im frischen und unverarbeiteten Zustand eingefroren wurde.
In der Schweiz gibt es etwas mehr als 1,5 Millionen Tiere der Rindviehgattung. Davon sind weniger als die Hälfte Kühe. Die Tiere werden entweder zur Milch- oder zur Fleischproduktion und teilweise auch für beides gehalten. Hier erfährst du, welche Rinderrassen es in der Schweiz besonders oft gibt und welche Kuhrassen aus der Schweiz selber stammen. Ausserdem sagen wir dir, worin der Unterschied zwischen Mutterkühen und Milchvieh liegt, was das besondere an den Simmentalern ist und wie viel des in der Schweiz konsumierten Rindfleischs aus der Schweiz selber stammt.
Gekochte Leberwurst ist ein Gericht, das sich aufgrund seiner Einfachheit besonderer Beliebtheit erfreut. Gekochte Leberwurst ist sehr einfach zuzubereiten und sehr gut bekömmlich. Darum steht die gekochte Leberwurst in schier unerschöpflichen Zubereitungsvarianten auf den Menüs der besten Sterneköche. In der Art, wie du die Beilagen wählst und die Wurst abschmeckst, liegt das eigentliche Geheimnis ihrer Zubereitung. Dieser Artikel nennt dir ein paar Tricks, wie du aus Leberwurst mit wenigen Zutaten unkompliziert feine Gerichte zauberst.
Wenn vom Geflügelfleisch etwas übrig bleibt, kann man es durch Einfrieren haltbar machen. Im Kühlschrank bleibt Poulet hingegen nur rund zwei Tage lang frisch. Die Lagerung in der Tiefkühltruhe ist hingegen über mehrere Monate möglich, ohne dass der Geschmack verloren geht. Beachte bei eingeschweisstem Fleisch die Angabe der Haltbarkeit auf der Verpackung. Im Folgenden erhältst du einige Tipps und Tricks, wie du Poulet ideal zum Tiefkühlen vorbereitest.
Rindfleisch, besonders die hochwertigen Teile vom Rind, sind Bestandteil vieler Traditionsgerichte. Als Zürcher Geschnetzeltes, als Barbecue Steak oder als Hackbraten zubereitet, kommt die Rindernuss auf den Tisch. Woher stammt dieses Stück Rindfleisch? Wie gesund ist es, und welche Zubereitung macht die Fleischstücke zu einem Gourmet-Erlebnis? Wir schauen uns die wichtigsten Fragen rund um die Sahnestücke vom Rind einmal näher an.