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Die Ermittlung der Kerntemperatur bei Fleisch ist wichtig, um den jeweiligen Garzustand zu kennen und in der Folge zu wissen, wann das Fleisch fertig ist. Die Kerntemperatur meint dabei die Temperatur, die nach dem Garen, Braten oder Grillen im Inneren des Fleisches herrscht.
Die Kerntemperatur gibt Aufschluss über den jeweiligen Garzustand beziehungsweise die folgenden Garstufen mit den gängigen Bezeichnungen:
Der optimale Garzustand hängt dabei von den eigenen kulinarischen Vorlieben sowie von den einzelnen Fleischsorten ab. Während Rinder- und Kalbsfleisch gerne medium verzehrt werden, sollten Schweinefleisch und Geflügel immer durchgegart werden. Grundsätzlich gilt: Je höher die Kerntemperatur, desto höher der Garzustand.
Wer ein Kalbsfilet zubereiten möchte, sollte im Inneren des Fleisches eine Temperatur zwischen 57 und 60 Grad Celsius messen, damit es medium verzehrt werden kann. Die Kerntemperatur ist dabei etwas höher als bei Rinderfilet. Zum übersichtlichen Vergleich: Möchtest du einen Kalbsbraten zubereiten, wird dieser durchgegart und weist im besten Fall eine Kerntemperatur von 70 bis 75 Grad auf. Die optimale Kerntemperatur bei Kalbsrücken liegt dagegen bei 65 bis 70 Grad, bei Kalbsschulter bei 75 bis 80 Grad und bei einer Keule sogar bei 80 bis 85 Grad.
Um die Kerntemperatur von Kalbsfilet zu ermitteln, gibt es zwei mögliche Methoden. Hier die Übersicht:
Pauschal ist es schwierig, eine exakte Garzeit für die Zubereitung von Kalbsfleisch vorzugeben, da hier mehrere Faktoren eine Rolle spielen. Das sind:
Grundsätzlich gilt: Je dicker das Fleisch, desto länger die Garzeit. Möchtest du dein Kalbsfilet medium verzehren, ist die Garzeit zudem kürzer als bei einem durchgegarten Fleischstück.
Ein Kalbsfilet kann auf verschiedene Arten zubereitet werden. Neben dem Grillen ist das scharfe Anbraten in der Pfanne und das anschliessende Niedergaren im Backofen eine beliebte Variante. Gehe dabei wie folgt vor:
Damit das Kalbsfilet die richtige Kerntemperatur erreicht, muss es nun bei niedriger Temperatur im Backofen weiter gegart werden. Heize den Backofen dafür auf 60 bis 100 Grad Ober- und Unterhitze vor. Je niedriger die Temperatur, desto länger benötigt das Fleisch. Würze das Fleisch mit Salz und Pfeffer und optional mit weiteren Gewürzen und lege es entweder in eine Schale oder direkt auf den Rost des Ofens, so dass der Fleischsaft abtropfen kann. Je nach Dicke des Fleisches und je nach gewünschtem Garzustand bleibt das Kalbfleisch nun zwischen zehn Minuten und eineinhalb Stunden im Ofen. Die Kerntemperatur misst du dabei in regelmässigen Abständen. Du kannst das Thermometer auch während der gesamten Garzeit im Fleisch stecken lassen.
Steak vom Grill, aromatisch und saftig: Dafür verwenden viele besonders gern ein Stück Rindfleisch. Die sommerliche Fleischspezialität lässt sich gut aus dem Hohrückensteak schneiden, einem Stück, das nicht jeder kennt. Weil viele Gemüsesorten zu dem feinen Stück schmecken, gibt es auch leckere Herbstgerichte und Wintersalate, mit denen es sich kombinieren lässt. Doch wo sitzt dieses Stück, wie sieht die optimale Zubereitung aus und welches Gemüse servierst du am besten dazu? Wir schauen uns die Grundlage für leckere Steaks einmal näher an.
Nitritpökelsalz polarisiert. Die Verfechter beschwören die antioxidativen und antibakteriellen Eigenschaften von Kochsalz und Natrium- oder Kaliumnitrit. Die Wurst bleibt appetitlich rot und hat das typische Pökelaroma. Zudem machen Menschen seit Jahrhunderten Wild mit Nitritpökelsalz haltbar. Die Gegner führen an, dass Natrium- und Kaliumnitrit in der Schweiz der Giftklasse 2 (sehr starke Gifte) zugeordnet sind. Sie gelten als toxikologisch bedenklich, weshalb nur eine geringe Menge zum Pökeln zulässig ist. Dabei entsteht Nitrit aus Nitrat, dem natürlichen Bestandteil von Früchten, Gemüse, Salaten und Mineralwasser. Wir informieren über den Nutzen von Nitritpökelsalz und darüber, wann es zum Gesundheitsrisiko wird.
Neben Ziegenmilch zählt Gitzifleisch zu den beliebtesten Erzeugnissen von der Ziege. Das Fleisch besitzt einen angenehm milden Geschmack und ist kalorienarm. Es enthält vergleichsweise wenig Cholesterin. Reich an hochwertigen Eiweissen und mehrfach ungesättigten Fettsäuren, fördert der Verzehr von Ziegenfleisch die Gesundheit. Die interessantesten Fakten zu diesem saftigen Stück Natur haben wir dir im Folgenden zusammengestellt.
Fondue Bourguignonne ist ein wahres Festmahl. Es ist nicht umsonst ein Festtagsklassiker. Natürlich musst du nicht bis zu den Feiertagen warten, bis zu ein Fondue Bourguignonne zusammen mit Familie und Freunden geniessen kannst. Ein Fleischfondue ist so etwas wie das Gegenstück eines gemütlichen Grillabends im Sommer und wird eher in der kälteren Jahreszeit genossen. Was es genau ist, was du dazu brauchst, wie es zubereitet wird und welche Varianten es gibt, erfährst du hier. Ausserdem sagen wir dir, worin der Unterschied zwischen einem Fondue Chinoise und einem Fondue Bourguignonne liegt.
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Ein leckeres Steak vom Grill ist nicht nur im Sommer etwas Feines. Besonders aromatisch schmeckt es, wenn du es vorher mariniert hast. Dafür musst du nicht auf die Fertigprodukte zurückgreifen, mit wenigen Zutaten und geringem Aufwand kannst du Fleisch ganz einfach selbst in einer schmackhaften Sosse einlegen. Warum es sich lohnt, Fleisch zu marinieren, welche Marinaden es gibt und wie du sie selbst herstellst, erfährst du in folgendem Ratgeber. Darüber hinaus geben wir dir weitere wertvolle Tipps, wie du Grillfleisch richtig marinierst und was du beim Grillen beachten solltest.