Bitte verwenden Sie Microsoft Edge, Google Chrome oder Firefox.
Ein saftiges, von Fett durchzogenes Fleischstück, das ideal für Grill- und Pfannensteaks ist: Das Hohrückensteak ist zwar nicht ganz so edel wie beispielsweise das Entrecôte. Dafür verstärkt der höhere Fettgehalt das Aroma. Im Kern des Steaks findest du das sogenannte Fettauge, das typisch für die Steaks aus dem Vorderviertel ist. Das Fleischstück wird in zwei Teile gegliedert: Einerseits den Hohrückendeckel und andererseits das eigentliche Hohrückenstück. Der zweite Teil ist der aromatischere und gilt so manchem als das schmackhafteste Stück Rindfleisch überhaupt. Ein Muskelstrang verläuft durch den Hohrücken: Anatomisch gesehen, ist dieser Muskelstrang der hintere Brustteil des Musculus erector spinae.
Zwischen Hals und Nierenstück, dort, wo die achte und die zwölfte Rippe liegen, finden wir auch das Hohrückensteak. Mit seinen kurzen Fasern und einem recht hohen Fettgehalt von etwa zehn Prozent ist dieses Fleischstück besonders beliebt bei Steak-Fans. Gleich dahinter, aus dem nachfolgenden Nierstück, schneidet der Metzger das Entrecôte. Dieser Bereich gehört bereits zum Hinterviertel des Rindes, während das Hohrückensteak den Schlussteil des Vorderviertels bildet.
Wie bei vielen Lebensmitteln, ist auch dieses Steak vielerorts bekannt, heisst aber nicht überall gleich. Was wir als Hohrückensteak kennen, manchmal auch Hochrippe nennen, heisst im englischen Sprachraum „Rib Eye“. Namensgebend ist das typische Fettauge im Innern. In Österreich wird das Rindfleisch-Stück als Rostbraten bezeichnet. Gemeint ist mit all diesen Begriffen aber stets dasselbe aromatische, kurzfaserige Stück aus dem Vorderviertel. Ist von dem runden Roastbeef die Rede, meint das in der klassischen Küche das Kernstück, also das eigentliche Hohrückenstück.
Ganz klassisch schmecken Steaks aus der Hochrippe als kurz, aber heiss gebratene Stücke aus der Pfanne. Das einzelne Stück Rindfleisch sollte etwa sechs Zentimeter dick sein, damit es beim Braten nicht austrocknet. Mit Salz und Pfeffer gewürzt, wird das Fleisch in der Pfanne kurz und scharf angebraten. Ähnlich verfährst du beim Grillieren. Im Ofen lässt sich das Steak ebenfalls zubereiten. Hier braucht das Steak ebenfalls vier bis sechs Minuten in direkter Hitze. Besonders lecker schmecken überbackene Hohrückensteaks aus dem Ofen. Diese brätst du vorher an und gibst dann eine Sauce aus Olivenöl, Salz, Pfeffer und weiterem Gemüse nach Wahl dazu. Knoblauch oder Tomaten, Zwiebeln und Frühlingszwiebeln passen hierzu besonders. Bei 80 Grad garen die Steaks nun etwa 40 Minuten lang nach.
Übrigens: Tipps und Tricks zum Schneiden und zur Zubereitung von Rindfleisch erfährst du auch in deiner Metzgerei.
Kurz, scharf und heiss in Butter gebraten: So werden die Steaks vom Hohrücken aromatisch und saftig. Öl, Salz und Pfeffer reichen als Zutaten aus, bevor das Stück in die Pfanne wandert. Etwa sechs Minuten braucht jede Seite, dann ist das leckere Steak fertig. Anschliessend braucht es noch ein wenig Ruhezeit, bis es die perfekte Kerntemperatur erreicht hat. Hierzu kannst du das Fleisch auf einen vorgewärmten Teller geben und in den Ofen stellen, bei etwa 60 Grad erreicht es langsam die perfekte Temperatur.
Auf dem Grill braucht das Steak ähnlich lange wie in der Pfanne. Auch hier ist es wichtig, dass die Temperatur stimmt. Direkte Hitzezufuhr für vier bis sechs Minuten garen das Steak perfekt durch, wenn es eine Dicke von sechs Zentimetern hat.
Aus den Steaks lassen sich leckere Hauptgerichte mit vielen Variationen zaubern. Klassisch gehört eine Kräuterbutter auf das Rindfleisch, dazu passt ein grüner Salat, Ofenkartoffeln oder auch Püree. Beim sommerlichen Grillabend servierst du einen Nüsslisalat mit einfachem Dressing aus Olivenöl und frischen Kräutern, Feta oder Cashew-Kernen. Blumenkohl, Brokkoli oder Karotten ergänzen das aromatische Rindfleisch ebenfalls. Kinder lieben Ofenkartoffeln oder selbst gemachte Ofenpommes. Dazu passt ein Salat aus Tomaten. Wenn du gerne experimentierst, kannst du das Steak auch einmal mit Brotpudding essen.
Unsere besten Rezeptideen für Hauptgerichte mit dem Hohrückensteak:
Herzhafte Wurstsorten gibt es viele, doch nur die wenigsten eignen sich als Proviant. Der Grund dafür ist einfach: Ohne Kühlung verderben viele Sorten wie gekochter Schinken in wenigen Stunden. Dauerwurst hingegen bleibt auch nach Stunden, Tagen und Wochen ausserhalb des Kühlschranks frisch. Daher ist sie ideal als roher Snack oder als Brotbelag auf einer Wanderung oder einem Ausflug. Besonders geeignet sind Landjäger. Die viereckigen Würste werden paarweise verkauft. Ihre Grösse erlaubt eine kurze Stärkung, sogar ein Messer ist unnötig: Du beisst einfach das würzige Fleisch ab und geniesst die herzhafte Zubereitung, wahlweise mit Essiggurken und einem Bier.
Sous Vide Garen ist eine besonders schonende Zubereitung von Fleisch. Der Grund: Die Speisen werden bei Temperaturen von weniger als 100 Grad Celsius zubereitet und bleiben so besonders saftig. Natürlich kannst du auch Fisch und Gemüse auf diese Weise zubereiten. Alles was du benötigst, ist ein Vakuumbeutel. Sous Vide Geräte gibt es in der gehobenen Küche schon seit Längerem, für den Hausgebrauch waren sie aber lange Zeit zu teuer. Mittlerweile schwärmen auch Hobbyköche von der Zubereitungsart sous vide.
In den letzten Jahren herrscht Bewegung auf dem Schweizer Fleischmarkt. Genau wie der Milchpreis und der Milchkonsum, ist auch die Fleischbranche neuen Entwicklungen ausgesetzt. Doch: Wie viel Fleisch essen wir eigentlich, welche Tiere verkaufen sich am besten auf dem Markt und was sagen die Statistiken? Wir schauen uns häufige Fragen rund um den Fleischkonsum in der Schweiz einmal näher an.
Wenn du in der Metzgerei den Blick über die Auslage schweifen lässt, bleibst du automatisch am Anblick einer rötlich ummantelten, ringförmigen Wurst hängen. Lyoner Wurst ist aber nicht nur optisch auffällig, sondern überzeugt auch mit ihrem unverwechselbaren Geschmack, der ganz feine Noten mit dem herzhaften Charakter einer Fleischwurst kombiniert. Dafür sorgt eine Rezeptur, die seit vielen Jahrzehnten grundsätzlich unverändert geblieben ist. Dieser Kombination ist es zu verdanken, dass sich die Lyoner Wurst nicht nur in der Schweiz zu einem Kundenfavoriten unter den Fleischwaren entwickelt hat. Lyoner Wurst ist überall in der Schweiz in Metzgereien erhältlich.
In unserem Kulturraum geniessen die Menschen unterschiedliche Fleischsorten. Schweinefleisch, Rindfleisch oder Kalbfleisch unterscheiden sich durch ihre Farben sowie durch ihre unterschiedliche Konsistenz. Ausserdem hat jede Fleischsorte einen anderen Gehalt an Nährstoffen, Vitaminen und Spurenelementen. In der Schweiz schätzen die Verbraucher heute in erster Linie Geflügel. Das weisse Fleisch ist reich an Vitaminen des B-Komplexes, Mineralstoffen und Spurenelementen wie Zink und Eisen. Aber auch Rindfleisch in allen Variationen konsumieren die Eidgenossen sehr gerne. Fleisch ist ein wichtiges Lebensmittel, das viele Nährstoffe liefert und zudem auf viele verschiedene Arten zubereitet und genossen wird. In diesem Ratgeber erfährst du mehr zu diesem Thema.
Butterzart, saftig und aromatisch ist ein Rinderfilet, wenn es richtig zubereitet wird. Für den puren Fleischgenuss spielt zur Ermittlung des optimalen Garzustands auch die Kerntemperatur des Fleisches eine wichtige Rolle. Welche Bedeutung sie hat und wie sie bei den unterschiedlichen Fleischsorten gemessen wird, verraten wir dir in unserem Ratgeber. Ausserdem geben wir dir Tipps, wie du ein Rinderfilet anbrätst und im Ofen garst, damit es die optimale Kerntemperatur erhält.