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Wie viele BBQ-Rezepte, so stammt auch Pulled Beef aus Amerika. Dabei handelt es sich um Rindfleisch, das für den Verzehr gezupft wird. Du verwendest für Pulled Beef ein gut marmoriertes und durchwachsenes Stück Rindfleisch. Am besten geeignet ist ein Steak oder Fleisch aus dem Rindernacken. Es wird bei niedriger Temperatur butterweich gegart, bis es fast von alleine zerfällt und sehr zart und faserig wird. Die Zartheit entsteht, weil sich beim Garen des Fleischs das Fett und Bindegewebe auflösen und es so seine normale Festigkeit verliert. Das zeigt sich später im Geschmack und Aroma. Die Garzeit bei Pulled Beef beträgt gute zwanzig, manchmal auch dreissig Stunden. Du zupfst es nach dem Garprozess für das Belegen eines Burgers oder Sandwichs einfach auseinander – daher der Name. Als Fleisch sind auch Stücke von der Hochrippe oder Rinderbrust möglich. Genauso ist ein Rib Eye mit feiner Fettmarmorierung geeignet. Das Fett sorgt dafür, dass das Fleisch saftig bleibt und nicht zu trocken wird. Auch wenn das Rezept eher deftig wirkt, ist eine hohe Fleischqualität wichtig, um den Zerfall-Effekt zu erreichen.
Fleisch mit gutem Fettanteil, das trotzdem hochwertig ist, ist für Pulled Beef die beste Wahl. Dabei gilt: Je grösser die Stücke sind, desto besser gelingt die Zubereitung für ein gutes Barbecue. Zu kleine Stücke dagegen lassen sich nicht gut garen und trocknen aus, bevor sie zart sind. Bei Pulled Beef kommt etwa ein Garverlust von guten dreissig bis vierzig Prozent hinzu. Das bedeutet, wenn du fünf Kilogramm Rindfleisch nimmst, bleiben davon etwa drei Kilogramm übrig. Das Fleisch würzt du vorher und bereitest es am besten im Smoker oder Kugelgrill bei etwa 100 bis 120 Grad Celsius zu. Die niedrige Temperatur ist dabei da A und O. Der Vorteil dieser Zubereitungsart ist das gleichzeitige Räuchern während des Grillens. Nutze für den Grill geschmacksintensives Holz und miss ab und zu die Kerntemperatur des Fleischs. Der eigentliche Aufwand bei der Zubereitung von Pulled Beef ist die lange Garzeit. Durch diese zerfällt das Fleisch nach Wunsch, während sich Fett und Bindegewebe allmählich zersetzen. Das Wasser tritt aus dem Fleisch und verdunstet an der Oberfläche. Das beeinflusst die Temperatur und den Garprozess in seiner Dauer. Wenn du das Fleisch in Alufolie wickelst, verringert sich die Garzeit um zwei bis drei Stunden, da das Fleisch schneller Flüssigkeit verliert. Fertig ist Pulled Beef, wenn es zart ist. Dann lässt du es abkühlen und noch einmal eine gute Stunde ruhen. Danach zupfst du es auseinander und servierst es als Burger oder als Beilage mit frischem Gemüse und feinen Saucen.
Würze das Fleisch mit typischen Grillgewürzen, wie Salz, Pfeffer, einer Prise Zucker und Kräutern oder verwende einem BBQ-Rub. Bei Rindfleisch ist etwas weniger Paprika und mehr Thymian oder Rosmarin besser. Bestreue das Fleisch grosszügig von allen Seiten etwa zwei Stunden, bevor du es zubereiten möchtest. Sehr gut ist das Marinieren und Vakuumieren einen Tag vorher im Kühlschrank. Damit das Fleisch auch im Kern gewürzt ist und schön saftig bleibt, kannst du eine Marinadenspritze verwenden, die folgende zuvor gekochte Zutaten enthält:
Am besten gelingt Pulled Beef tatsächlich beim indirekten Grillen und auf dem Kugelgrill. Im Backofen ist das Garen von Fleisch natürlich auch möglich, wohingegen der offene Grill weniger geeignet ist, da du das Rindfleisch auf dem Rost nur anbraten kannst. Möglich ist das Garen mit Alufolie oder direkt im Smoker. In der Küche im Backofen gelingt Pulled Beef nur nach Wunsch, wenn du hochwertiges Fleisch nutzt, dieses vorher marinierst und einen Tag im Kühlschrank vakuumverpackt lagerst. Wichtig ist auch das Marinieren des Kerns mit Gewürzen in Alkohol, Essig und Öl. Statt Bier kannst du ebenso Rotwein verwenden oder Zwiebeln dazugegeben. Vor dem Marinieren wird das Fleisch mit einer Gewürzmischung auch von aussen eingerieben und zieht dann im Kühlschrank. Danach legst du das Rindfleisch in einen Bräter und garst es bei 120 Grad Ober- und Unterhitze. Umluft ist nicht zu empfehlen, da die Luftzirkulation für eine Kruste sorgt, die bei Pulled Beef nicht gewünscht ist. Du kannst das marinierte Rindfleisch auch direkt auf den Rost legen und darunter eine Abtropfschale setzen, die Wasser enthält. Der Prozess des Garens verkürzt sich im Backofen und benötigt etwa fünf bis sechs Stunden, bis das Fleisch weich ist. Die Temperatur sollte dabei möglichst konstant bleiben. Das kannst du mit Hilfe eines Bratenthermometers prüfen. In Alufolie verkürzt sich die Garzeit noch einmal. Nachteilig ist, dass im Backofen das einzigartige Raucharoma nicht gelingt.
Der klassische BBQ-Burger mit Pulled Beef wird mit Hamburgerbrötchen, Krautsalat und BBQ-Sauce serviert. Der Burger schmeckt aber auch, wenn du nur Fleisch, Eisbergsalat, Senf und Mayonnaise verwendest. Letztendlich ist es eine Sache des Geschmacks, wie du den Burger belegst und servierst. Das Fleisch muss dabei nicht mehr heiss sein, sondern kann auch mittel warm oder kalt sein. Das Aroma entfaltet sich etwas besser, wenn es abgekühlt ist.
Gegenüber Pulled Pork ist Pulled Beef etwas würziger und damit die geschmackvollere Alternative. Die Zubereitung beider Varianten ähnelt sich und gelingt mit unseren Profi-Tipps problemlos. Für Pulled Pork verwendest du anstatt Rinderfleisch Schweinefleisch. Dazu benötigt Pulled Beef eine wesentlich längere Gardauer als Pulled Pork. Beide gelingen im Kugelgrill oder Smoker am besten. Das zarte Fleisch zergeht auf der Zunge und ist für Grillfans eine spannende Herausforderung. Für Pulled Pork nimmst du Schweineschulter oder Schweinenacken als Stück. Der feine Geschmack entsteht durch das Räuchern.
Zu einem würzigen Beef Burger passen Snacks vom Grill, die den zarten Geschmack und das rauchige Aroma unterstützen. Sehr gut als Snacks eignen sich:
Lästiges Bauchfett oder ein unschönes Doppelkinn – manche Menschen schrecken vor einem Blick in den Spiegel zurück. Hast du auch schon unzählige Diäten ausprobiert, aber manchen Fettpolstern ist einfach nicht beizukommen? Aus der Verzweiflung heraus haben sich viele Menschen mit Hilfe einer Fettabsaugung das Körperfett an bestimmten Stellen operativ entfernen lassen. Ein neuer Trend aus den USA scheint aber wesentlich risikofreier zu sein. Die Kältebehandlung oder auch Kryolipolyse ist eine nichtinvasive Alternative, die deine Fettpölsterchen schmelzen lässt. Hier erfährst du, wie diese Therapie funktioniert, wie eine Behandlung abläuft und für wen sie in Frage kommt.
Per Schiff kamen einst europäische Iberico-Schweine in die USA und paarten sich dort mit roten Jerseys. Das Ergebnis war ein Schwein, das wegen seines zart marmorierten Fleisches bald Gourmets in aller Welt begeisterte. Das Duroc gehört zu den beliebtesten der alternativen Schweinerassen. Seine Produkte sind von exzellenter Fleischqualität.
Das saftige Fleisch der Wagyu Rinder übertrifft hinsichtlich seines Geschmacks deutlich das Fleisch vieler anderer Rinderrassen. Das Rindfleisch findet überwiegend in den gehobenen Restaurants der 5-Sterne-Küche Verwendung und weckt hier das Interesse der Gourmets. Ein Steak vom Wagyu ist nicht nur irgendein Steak, es ist eine Delikatesse! Zahlreiche wissenswerte Fakten dazu haben wir hier zusammengestellt.
Entrecote ist das Zwischenrippenstück vom Rind, das von Fleischkennern geschätzt und geliebt wird. Egal ob als Braten oder als Steaks serviert: Entrecote ist eine echte Delikatesse, die, mit den richtigen Tricks zubereitet, zart und rosa ist. Das Entrecote kannst du im Sommer auf dem Grill oder im Winter im Backofen zubereiten. Je nach Jahreszeit kannst du weitere Zutaten wie einen frischen Salat oder winterliches Wurzelgemüse dazu reichen. Beachte aber unbedingt einige Tipps, damit deine Rezepte gelingen und das Fleisch nicht zäh wird.
Mettwurst kommt nicht nur bei Verbrauchern auf den Tisch, das fein gewürzte Rind- und Schweinefleisch begeistert auch die europäische Gastronomie. Die Wurstsorte passt zu Suppen und Aufläufen. Sie schmeckt aber genauso in ihrer streichbaren Form auf einem Brot. Kurzum: Die Mettwurst ist ein Klassiker in europäischen Küchen, was sicher auch daran liegt, dass sie in Metzgereien und Supermärkten ganzjährig verfügbar ist. Das Tolle daran: Du kannst sie sogar selbst herstellen. Die folgenden Tipps eröffnen dir den Weg zu einer Wurst nach deinem Geschmack. Mit deinen Gewürzen setzt du wie die Fleischereien individuelle Akzente.
Für viele Schweizer ist Kalbsbraten ein traditionelles Gericht, das gerne an Feiertagen, zu besonderen Anlässen oder auch als Sonntagsgericht serviert wird. Damit der Kalbsbraten den perfekten Garzustand erreicht und innen wie aussen schön saftig und zart ist, solltest du die Kerntemperatur bei der Zubereitung im Blick haben. Warum die Kerntemperatur so wichtig ist, wie du sie ermittelst und welche Kerntemperatur ein Kalbsbraten für den Verzehr haben sollte, erfährst du in unserem Ratgeber mit vielen hilfreichen Tipps und Tricks. Ausserdem verraten wir dir ein leckeres Rezept für einen Kalbsrollbraten und wie du ihn mit passender Kerntemperatur zubereitest.