Bitte verwenden Sie Microsoft Edge, Google Chrome oder Firefox.
Wird Fleisch, beispielsweise ein schönes Rumpsteak, medium well zubereitet, bedeutet dies im Wesentlichen, dass:
Medium well gegartes Fleisch steht dabei nur eine Garstufe unter well done, ist also fast komplett durch gebraten. Je nachdem, welche Teilstücke eines Rindes oder welches Tier generell verwertet wird, ist es mehr oder weniger sinnvoll, das Stück medium well zu braten. Schliesslich gibt es bestimmte Fleischsorten, die durch andere Garstufen geschmacklich mehr profitieren. Medium well bedeutet aber immer, dass du auf keinen Fall mehr rotes oder rohes Fleisch auf dem Teller hast. Für einige Menschen ist dies beim Fleischgenuss besonders wichtig. Wieder andere brauchen es möglichst rot und verschmähen das komplett durchgegarte Grillgut.
Insgesamt gibt es sechs Garstufen mit unterschiedlichen Kerntemperaturen bei Steaks, die auch auf andere Fleischsorten übertragbar sind (wenngleich es nicht empfehlenswert ist, Geflügel oder Schwein roh zu essen):
Die Gargrade sind für den persönlichen Geschmack und in der Gastronomie von Bedeutung. Es gibt Fleischesser, denen der rote Kern sehr wichtig ist und solche, die sich davor ekeln: Die Garstufe ist und bleibt Geschmackssache. Doch je nach Fleischart, ob nun Roastbeef, Rumpsteak oder Filetsteak, sind bestimmte Gargrade einfach vorteilhafter für die Geschmacksentwicklung. Gerade fettes Fleisch profitiert von einer guten Kruste, während Rinderfilet medium und medium well besonders zart sein kann.
Ob du deine Steaks medium well grillen solltest, hängt wohl von deinen Vorlieben und denen deiner Gäste ab. Bei Schweinefleisch und Geflügel solltest du allerdings zwingend darauf achten, dass der Kern nicht roh bleibt. Ansonsten ist alles erlaubt, was schmeckt. Beim Grillen auf dem offenen Grill ist es zudem, im Gegensatz zum recht kontrollierten Braten in einer auf 180 Grad Celsius erhitzten Pfanne, öfter der Fall, dass Fleisch durchgebraten wird. Das liegt an den hohen Temperaturen und teilweise auch am Kontext eines gemütlichen Grillfestes.
Ob ein Stück Fleisch medium well ist oder eine andere Garstufe hat, lässt sich tatsächlich einfach an den Kerntemperaturen bestimmen. So gilt:
Die meisten Fleischsorten, insbesondere Geflügel, sollten stets gar verzehrt werden. Eine leicht rosa Färbung im Kern oder am Knochen ist allerdings unbedenklich. Gerade bei Schweinefleisch ist langsames Garen im Ofen auf die gewünschte Temperatur zudem vorteilhaft für die Konsistenz.
Fleisch, das medium well gegart ist, ist nicht an sich gesünder. Du kannst aber ausschliessen, dass es noch Keime gibt, die den Garvorgang überlebt haben. Bei allen Fleischsorten kann es vorkommen, dass trotz aller Vorsicht bei der Herstellung Keime am oder im Fleisch sind. Oftmals ist dies besonders auf Geflügel oder Schwein der Fall, was ebenfalls dafür spricht, hier besser durchzugaren.
Der Unterschied zwischen zwei so verschieden zubereiteten Steaks besteht nicht nur in der Konsistenz. Ist ein Stück Fleisch rare, läuft noch ordentlich Fleischsaft heraus und es gibt kaum eine knusprige Kruste. Fettaugen sind noch hart und teilweise zäh. Bei einem komplett durchgegartem Stück Fleisch ist in der Regel alles recht schnittfest, aussen ist das Steak knuspriger. Allerdings gehen geschmackliche Nuancen durch die Gerinnung der Eiweisse teilweise verloren. Zwischen rare und well done gibt es glücklicherweise noch weitere Zubereitungsarten, die dir schmecken könnten.
Tipps und Tricks zum Thema, wie du ein Steak generell saftig (und warm) halten kannst, gibt es zuhauf. Der wohl einfachste Trick ist aber dieser:
Gulasch, Rouladen und Schmorbraten sind leckere und beliebte Gerichte, bei denen das Fleisch geschmort werden muss, damit es seinen saftigen Geschmack und die zarte Konsistenz erhält. Die Fleischspezialitäten kannst du mit auch selbst herstellen und sie im Ofen schmoren. Wie das funktioniert und worauf du beim Schmoren im Ofen achten solltest, erfährst du in unserem Ratgeber. Wir geben wir zudem hilfreiche Tipps, wenn es um die Wahl des passenden Topfes geht und um die optimale Temperatur und Garzeit beim Schmoren.
Raucharoma in der Form von Flüssigrauch ist in der modernen Küche besonders beliebt. Der Grund dafür liegt auf der Hand, denn die Raucharomen verfeinern viele Speisen und sind einfach handhabbar. Damit profitierst du von den Vorteilen des Räucherns, ohne einen Räucherofen oder andere Hilfsmittel in der Küche aufstellen zu müssen. Immer mehr Hobbyköche entdecken den Rauchgeschmack für sich und möchten für Fleisch, Saucen und die Herstellung vieler anderer Lebensmittel nicht mehr darauf verzichten. Denn das Raucharoma aus der Flasche kannst du fast überall hinzufügen. Hier erfährst du mehr zu diesem spannenden und angesagten Thema.
Bündnerfleisch ist klassisches Trockenfleisch, das Fleischfabrikanten aus dem Stotzenfleisch vom Rind herstellen. Dabei ist der Begriff Bündnerfleisch geschützt. Das Endprodukt darf nur aus dem Kanton Graubünden stammen. Woher das Rind oder die Kuh für Bündnerfleisch kommen, ist allerdings egal. Auch die Herstellverfahren sind unterschiedlich: mal reift das Fleisch traditionell auf Bergalpen, mal in der Klimakammer. Das Bündnerfleisch, früher Bindenfleisch genannt, ist im Endeffekt rechteckig, tiefrot und zart. Wie aus fettfreiem, zartem Fleisch mit verschiedenen Zutaten Bündnerfleisch wird, erfährst du hier. Ebenso, was beim Bündnerfleisch zu beachten ist, damit sich ein unvergleichlicher Charakter entfaltet – als Basis gesunden Genusses.
Einige regionale Spezialitäten gibt es seit vielen Jahrhunderten. Die Rezepte zur Herstellung werden von Generation zu Generation weitergegeben und werden noch heute mit viel Liebe in Köstlichkeiten umgesetzt. Die Geschichte dieser Produkte ist meist verbunden mit der Geschichte der Region, aus der sie stammen. Eine dieser kulinarischen Leckereien ist die Engadiner Wurst. Sie ist eine Brühwurst, die schon seit vielen Jahren vor allem im Kanton Graubünden produziert und konsumiert wird. Aus dem Kanton Graubünden stammen also noch andere Fleisch-Spezialitäten als Bündner Fleisch, das bekannte Trockenfleisch.
Kalbfleisch bietet vielfältige Möglichkeiten für leckere Rezepte. Das Filet vom Kalb kann wahlweise am Stück oder als Medaillons gebraten werden. Es zählt zu den besten Fleischstücken überhaupt, denn es hat einen hohen Nährwert und wenig Fett. Damit es zart und schmackhaft wird, muss es allerdings richtig gegart werden. Dabei kommt es auf die passenden Zutaten und die richtige Kerntemperatur an. Das Wichtigste: Nach dem Anbraten muss das Fleischstück langsam in der Pfanne oder der Form gegart werden. Damit dir das richtig gelingt, erhältst du hier einige Tipps und Tricks.
Ein leckerer Gänsebraten, die Putenbrust in Senfsosse oder ein knackiger Hähnchenschenkel schmecken frisch zubereitet am besten. Nicht immer ist jedoch Zeit, das Poulet frisch zu kaufen. Alternativ kannst du das Geflügelfleisch auch einfrieren und bei Bedarf wieder auftauen. Bei dem empfindlichen Fleisch gilt es jedoch einiges zu beachten. Wie du Poulet richtig auftaust, damit der Geschmack erhalten bleibt, erfährst du in unserem Ratgeber. Ausserdem geben wir dir Tipps und Infos zur optimalen Auftauzeit und zum richtigen Auftauort. Wir verraten dir zudem, welche Fehler du beim Auftauen unbedingt vermeiden solltest und warum die Mikrowelle nicht geeignet ist.