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Dauerwurst – fester Bestandteil des Speiseplans in den meisten Haushalten

Dauerwurst – fester Bestandteil des Speiseplans in den meisten Haushalten

Dauerwurst kommt bei der Mehrzahl der Verbraucher täglich auf den Tisch. Besonders die Salami hat es Jung und Alt angetan. Ihr aromatischer Geschmack stellt eine Abwechslung dar. Zudem ist sie nicht besonders empfindlich. Die Herkunft der Dauerwurst ist indes vielfältig. Ausländische wie inländische Produkte eröffnen Gaumenfreuden. Metzgereien haben eigene Rezepte entwickelt und geben sie über Generationen weiter. Mit Gewürzen und Mischungsverhältnissen setzen sie ganz eigene Akzente. Dauerwurst liefert zudem wichtige Nährstoffe. Allerdings gilt für alle Lebensmittelprodukte: Ein massvoller Konsum ist der Weg zu einem gesunden Leben. Deshalb dürfen Fisch, Obst und Co. auf dem Speiseplan nicht fehlen.

Welche Wurstsorten gelten als Dauerwurst?

Die Dauerwurst zeichnet sich dadurch aus, dass sie grundsätzlich ohne Kühlung haltbar bleibt. Das macht sie bei Verbrauchern beliebt.

  • Salami
  • Landjäger
  • Schlackwurst
  • Cabanossi
  • Plockwurst

und andere eignen sich zudem für den sofortigen Verzehr. Sie werden deshalb auch als Rohwürste bezeichnet. Als kleines Appetithäppchen zu einer deftigen Zwischenmahlzeit oder als Aufschnitt auf einer Scheibe Brot machen sie eine gute Figur. Die Dauerwurst besitzt in Europa eine lange Tradition. Auf Bauernhöfen wurden Schweine- und Rindfleisch schon vor Hunderten Jahren zur Dauerwurst verarbeitet, um in der kalten Jahreszeit die Versorgung sicherzustellen. Daraus haben sich würzige regionale Spezialitäten entwickelt.

Wie lange sind solche Produkte haltbar?

Eine nicht angeschnittene Dauerwurst hält problemlos über mehrere Wochen in einem kühlen Vorratsraum. Teilweise sind die Wurstwaren sogar verpackt, was ihre Haltbarkeit erhöht. Wurden Salami und Co. allerdings angeschnitten, gehören sie in einen Kühlschrank. Der Grund: Das Fleisch trocknet leicht aus, was zu Qualitätseinbussen führt. Am besten werden Fleischwaren in einer Frischhaltebox gelagert, wodurch ein Austausch unterschiedlicher Aromen verhindert wird. Ein abschliessender Konsum sollte dann in wenigen Tagen stattfinden. Darüber hinaus besitzt natürlich das Mindesthaltbarkeitsdatum eine verbindliche Aussagekraft.

Wozu passt Dauerwurst?

Dauerwurst ist ein vielseitiges Lebensmittel. Selbst ohne Kühlung bleibt sie über mehrere Stunden geniessbar. Dadurch eignet sie sich als Aufschnitt auf einem Brot oder roh am Stück und kann problemlos mitgenommen werden. Die Verwendung als Proviant bringt sogar einen weiteren Nebeneffekt mit sich: Das Fleisch entfaltet bei Zimmertemperatur nämlich das volle Aroma. Es sollte sich daher stets kurz akklimatisieren. Der Genuss wird dadurch noch intensiver. Darüber hinaus gibt es für Dauerwurst vielfältige Einsatzmöglichkeiten in deftigen Gerichten. Aufläufe, Suppen und Speisen anderer Kategorien schmecken mit dem Fleisch noch besser.

Woran erkenne ich die Qualität einer Dauerwurst wie Salami?

Grundsätzlich existieren Qualitätsunterschiede für die rotfarbenen Dauerwürste. Diese stellst du fest, wenn du sie anschneidest. Eine grobe Struktur gilt als sicheres Indiz für ein hochwertiges Produkt, denn hier liegt ein hoher Fleischanteil vor. Erkennst du hingegen eine feine Porung, deutet das auf eine Untermischung von Fett hin. Weitere Kriterien geben Rückschluss auf die Güte: Fühlt sich eine Wurst bei einem leichten Druck mit dem Daumen weich an, ist das ein Zeichen für einen hohen Wasseranteil. Es wurde bei der Herstellung vermutlich ein künstliches Schnellreifemittel eingesetzt.

Wie wird Dauerwurst hergestellt?

Die Herstellung einer Wurstsorte findet aufgrund des Aufwands meist in grossen Mengen statt. Das sind die wesentlichen Schritte:

  • Zerkleinerung des Fleisches. In einem Kutter oder Fleischwolf werden Rind- und Schweinefleisch zerkleinert. Auch Schinken, Speck und andere Fleischsorten können zugegeben werden.
  • Untermischung der Gewürze. Die verwendeten Gewürze und ihr Mischungsverhältnis sind in vielen Metzgereien ein gut gehütetes Geheimnis. In jedem Fall kommen aber Pöckel- und Speisesalz sowie Zucker hinzu. Meist eignen sich auch Pfeffer, Senfkörner und Paprika.
  • Füllung in Därme. Kunst- und Naturdärme halten die Wurstmasse zusammen und bestimmen die spätere Form.
  • Lagerung und Trocknung. Die Rohwürste werden in Klimakammern gelagert und verringern ihren Wassergehalt durch die Lufttrocknung. Optional werden sie in einem weiteren Produktionsschritt geräuchert oder mit Edelschimmel beimpft.

Wie wird das Fleisch haltbar gemacht?

Eine Dauerwurst ist über lange Zeit haltbar und benötigt keine Kühlung. Damit diese Vorzüge erreicht werden, haben sich mehrere Verfahren etabliert. Der bekannteste Weg stellt wohl die Beigabe von Pökelsalz dar. Darüber hinaus führen auch die Trocknung am Ende des Produktionsprozesses und das optionale Räuchern zu einer vergleichsweise langen Haltbarkeit. Oft findet sogar eine Kombination der Verfahren statt.

Welche Nährstoffe liefert das Lebensmittel Dauerwurst?

Dauerwurst ist je nach Sorte ein Lieferant wichtiger Nährstoffe für eine ausgewogene Ernährung. Salami beinhaltet etwa Zink, Eisen und einige B-Vitamine. Sie sind wichtig für den menschlichen Organismus. Der Konsum von Dauerwurst in Massen ist daher durchaus empfehlenswert. Allerdings gilt ein Grundsatz, der für die gesamte Ernährung greift: Der übermässige Genuss eines Lebensmittels schadet. Einige Sorten besitzen einen hohen Fettgehalt. Wer regelmässig zu ihnen greift, schadet somit nicht nur seiner Figur. Übrigens: Das Aroma einiger Wurstsorten ist so ausgeprägt, dass auch dünne Scheiben ein Geschmackserlebnis bieten. Ein Konsum enormer Mengen ist daher nicht notwendig. Dauerwurst bietet auch in kleinen Mengen einen grossen Genuss.

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