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Mageres Fleisch – diese Sorten und Stücke sind besonders fettarm

Mageres Fleisch – diese Sorten und Stücke sind besonders fettarm

Wer abnehmen will, aber nicht auf Genuss verzichten möchte, muss das in der Regel auch nicht. Mageres Fleisch ist für gesundheits- und fitnessbewusste Menschen eine gute Alternative. Viele leckere Fleischsorten enthalten wenig Fett und empfehlen sich nicht nur dann, wenn die Pfunde purzeln sollen. Sie tragen auch allgemein zu einer gesunden Ernährung bei, da mageres Fleisch bei gleicher Menge weniger Fett und mehr Eiweiss enthält. Der Fettgehalt von Fleisch ist nicht nur von der Sorte abhängig, sondern auch von der Art der Zubereitung und dem Stück.

Woher kommt der Fettgehalt im Fleisch?

Jedes Lebewesen hat körpereigenes Fett, darunter auch die Tiere, die wir essen. Fett setzt sich – ähnlich wie bei uns Menschen – an unterschiedlichen Stellen an, darunter auch direkt an den Muskeln eines Tieres. Bei manchen Fleischstücken wie dem Filet ist eher wenig Fett enthalten, bei anderen wiederum mehr, da es marmoriert ist oder einen Fettrand besitzt. Die Fettzellen erfüllen dabei den gleichen Zweck wie beim Menschen: Sie sind als Isolation gegen Kälte gedacht, speichern Giftstoffe und dienen den inneren Organen als schützendes Polster.

Rindfleisch, Schweinefleisch, Geflügel – welche Fleischsorten enthalten wenig Fett?

Manche Fleischsorten enthalten weniger Fett und damit bei gleicher Menge auch mehr Eiweiss als andere.

  • Schweinefleisch beispielsweise enthält eher mehr Fett, weshalb es gerne von Personen gemieden wird, die sich fettreduziert ernähren und damit abnehmen wollen.
  • Huhn oder Putenbrust gehört zu den mageren Fleischsorten, weshalb es umso lieber in eine fettarme Ernährung aufgenommen wird.
  • Bei dunklen Sorten wie Rindfleisch oder Lammfleisch kommt es auf das Fleischstück an, wie viel Fett enthalten ist.

Wie wirkt sich die Zubereitung auf den Fettgehalt im Fleisch aus?

Während Schweinefleisch per se fetthaltiger ist als etwa Geflügel, kommt es dennoch sehr auf die Zubereitung an. Ein fettarm im Ofen gegarter Schweinebraten kann weniger fetthaltig sein als ein leckeres, paniertes und in Butterschmalz gebratenes Schnitzel aus Kalbfleisch, das an sich mager ist. Fett fördert den Geschmack, gerade bei marmorierten Steaks wird das deutlich. Doch selbst ohne eine bestimmte Art der Zubereitung sind manche Fleischarten fettiger, obwohl die Fleischart an sich als mager gilt. Bei Hackfleisch ist beispielsweise Vorsicht geboten. Hier wird mehr Fett und weniger Muskelfleisch in der Verarbeitung verwendet und das wirkt sich natürlich auf den Fettgehalt aus – unabhängig davon, ob es sich um mageres Fleisch wie Hähnchen oder Pute handelt.

Welche Fleischstücke sind besonders mager?

Ob Fleisch eher mager oder fetthaltig ist, hängt nicht nur vom Tier ab, sondern auch vom Stück Fleisch an sich. Bei Rindfleisch beispielsweise gibt es fettigere und magere Steaks. Das Filetstück gilt etwa als eher mager, ist aber hinsichtlich des Geschmacks auch nicht mit einem fettmarmorierten Steak zu vergleichen. Keule gilt eher als mager, während Gulaschstücke durchaus fetthaltiger sein können. Das gilt nicht nur bei Rindfleisch. Bei Geflügel reduziert sich ebenfalls schnell der Fettgehalt, wenn die Haut nicht mit gegessen wird, da in dieser viele Fettzellen gespeichert sind.

Kann ich Fett am Fleisch wegschneiden?

Fett ist Geschmacksträger. Ganz auf ihn verzichten kann und möchte man bei Fleisch daher nicht. Manche Steaks würden gar nicht mehr so gut schmecken, wenn sie weniger Fett hätten. Allerdings kann es Sinn ergeben, grössere Fettstücke wegzuschneiden und sie nicht mitzuessen, wenn die Mahlzeit etwas magerer ausfallen soll. Einen Fettrand oder ein Fettauge beim Steak etwa kannst du entfernen. Marmoriertes Fleisch kann dagegen nur schwer vom Fett befreit werden und wird nie ganz mager sein.

Abnehmen mit magerem Fleisch – geht das?

Fleisch liefert neben Eiweiss auch viele wertvolle Mineralstoffe, darunter etwa Eisen. Zudem schmeckt es den meisten Menschen, wenn sie nicht gerade vegetarisch oder vegan leben und sich eher über Gemüse auf dem Teller freuen. Um abzunehmen, möchten sie nicht darauf verzichten wollen, und das müssen sie auch gar nicht. Ganz im Gegenteil: Mageres Fleisch ist als Teil einer gesunden Ernährung sogar absolut sinnvoll. Wer effektiv abnehmen will, sollte das durch eine Kombination aus eiweissreicher, kalorienreduzierter Ernährung und Fitness tun. In dieses Konzept passt fettarmes Fleisch optimal.

Eignet sich Fisch als fettarme Alternative?

Neben Fleisch gibt es ja auch noch Fisch! Wer nicht gerade in der Nähe eines Meeres oder grösseren Gewässers wohnt, hat Fisch oft gar nicht auf dem Schirm – dabei ist er sehr vielseitig und lecker. Mit ihm lässt sich wunderbar grillen, er passt in Suppen und Aufläufe und ein Fischfilet kann bei guter Qualität auch pur sehr köstlich sein. Fisch ist ähnlich wie Fleisch bei schonender, fettarmer Zubereitung eine wunderbare Proteinquelle, doch gibt es auch fettige Fischsorten. Aal beispielsweise ist alles andere als mager, und bei Arten wie Lachs kommt es sehr auf die Fang- und Aufzuchtbedingungen an. Es lohnt sich also, sich sowohl bei Fleisch als auch bei Fisch mit der Herkunft des Lebensmittels zu befassen, um zu verstehen, ob es sich um eine magere Eiweissquelle handelt.

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