Bitte verwenden Sie Microsoft Edge, Google Chrome oder Firefox.
Jedes Lebewesen hat körpereigenes Fett, darunter auch die Tiere, die wir essen. Fett setzt sich – ähnlich wie bei uns Menschen – an unterschiedlichen Stellen an, darunter auch direkt an den Muskeln eines Tieres. Bei manchen Fleischstücken wie dem Filet ist eher wenig Fett enthalten, bei anderen wiederum mehr, da es marmoriert ist oder einen Fettrand besitzt. Die Fettzellen erfüllen dabei den gleichen Zweck wie beim Menschen: Sie sind als Isolation gegen Kälte gedacht, speichern Giftstoffe und dienen den inneren Organen als schützendes Polster.
Manche Fleischsorten enthalten weniger Fett und damit bei gleicher Menge auch mehr Eiweiss als andere.
Während Schweinefleisch per se fetthaltiger ist als etwa Geflügel, kommt es dennoch sehr auf die Zubereitung an. Ein fettarm im Ofen gegarter Schweinebraten kann weniger fetthaltig sein als ein leckeres, paniertes und in Butterschmalz gebratenes Schnitzel aus Kalbfleisch, das an sich mager ist. Fett fördert den Geschmack, gerade bei marmorierten Steaks wird das deutlich. Doch selbst ohne eine bestimmte Art der Zubereitung sind manche Fleischarten fettiger, obwohl die Fleischart an sich als mager gilt. Bei Hackfleisch ist beispielsweise Vorsicht geboten. Hier wird mehr Fett und weniger Muskelfleisch in der Verarbeitung verwendet und das wirkt sich natürlich auf den Fettgehalt aus – unabhängig davon, ob es sich um mageres Fleisch wie Hähnchen oder Pute handelt.
Ob Fleisch eher mager oder fetthaltig ist, hängt nicht nur vom Tier ab, sondern auch vom Stück Fleisch an sich. Bei Rindfleisch beispielsweise gibt es fettigere und magere Steaks. Das Filetstück gilt etwa als eher mager, ist aber hinsichtlich des Geschmacks auch nicht mit einem fettmarmorierten Steak zu vergleichen. Keule gilt eher als mager, während Gulaschstücke durchaus fetthaltiger sein können. Das gilt nicht nur bei Rindfleisch. Bei Geflügel reduziert sich ebenfalls schnell der Fettgehalt, wenn die Haut nicht mit gegessen wird, da in dieser viele Fettzellen gespeichert sind.
Fett ist Geschmacksträger. Ganz auf ihn verzichten kann und möchte man bei Fleisch daher nicht. Manche Steaks würden gar nicht mehr so gut schmecken, wenn sie weniger Fett hätten. Allerdings kann es Sinn ergeben, grössere Fettstücke wegzuschneiden und sie nicht mitzuessen, wenn die Mahlzeit etwas magerer ausfallen soll. Einen Fettrand oder ein Fettauge beim Steak etwa kannst du entfernen. Marmoriertes Fleisch kann dagegen nur schwer vom Fett befreit werden und wird nie ganz mager sein.
Fleisch liefert neben Eiweiss auch viele wertvolle Mineralstoffe, darunter etwa Eisen. Zudem schmeckt es den meisten Menschen, wenn sie nicht gerade vegetarisch oder vegan leben und sich eher über Gemüse auf dem Teller freuen. Um abzunehmen, möchten sie nicht darauf verzichten wollen, und das müssen sie auch gar nicht. Ganz im Gegenteil: Mageres Fleisch ist als Teil einer gesunden Ernährung sogar absolut sinnvoll. Wer effektiv abnehmen will, sollte das durch eine Kombination aus eiweissreicher, kalorienreduzierter Ernährung und Fitness tun. In dieses Konzept passt fettarmes Fleisch optimal.
Neben Fleisch gibt es ja auch noch Fisch! Wer nicht gerade in der Nähe eines Meeres oder grösseren Gewässers wohnt, hat Fisch oft gar nicht auf dem Schirm – dabei ist er sehr vielseitig und lecker. Mit ihm lässt sich wunderbar grillen, er passt in Suppen und Aufläufe und ein Fischfilet kann bei guter Qualität auch pur sehr köstlich sein. Fisch ist ähnlich wie Fleisch bei schonender, fettarmer Zubereitung eine wunderbare Proteinquelle, doch gibt es auch fettige Fischsorten. Aal beispielsweise ist alles andere als mager, und bei Arten wie Lachs kommt es sehr auf die Fang- und Aufzuchtbedingungen an. Es lohnt sich also, sich sowohl bei Fleisch als auch bei Fisch mit der Herkunft des Lebensmittels zu befassen, um zu verstehen, ob es sich um eine magere Eiweissquelle handelt.
Ein saftiges Stück vom Kalb ist ein besonders zarter Braten. Frisches, hochwertiges Kalbfleisch ist zart rosa getönt, es enthält wenig Fett und viel Eiweiss. Darum empfehlen es Ernährungsberater gern, wenn Fleisch ein Bestandteil der Ernährung sein soll. Besonders hohe Qualität hat die Kalbsnuss. Natürlich hat die Qualität von Kalbfleisch grossen Einfluss auf den Geschmack: Verschiedene Kategorien sorgen für unterschiedliche Geschmackserlebnisse. Daher lohnt sich der Gang zur Fachmetzgerei deines Vertrauens. Das kleine, aber feine Stück vom jungen Rind schauen wir uns im folgenden Text einmal näher an.
Das saftige Fleisch der Wagyu Rinder übertrifft hinsichtlich seines Geschmacks deutlich das Fleisch vieler anderer Rinderrassen. Das Rindfleisch findet überwiegend in den gehobenen Restaurants der 5-Sterne-Küche Verwendung und weckt hier das Interesse der Gourmets. Ein Steak vom Wagyu ist nicht nur irgendein Steak, es ist eine Delikatesse! Zahlreiche wissenswerte Fakten dazu haben wir hier zusammengestellt.
Fleischwurst und Bierschinken sind beliebte Dauerbrenner in den Verkaufstheken der Metzgereien. Zum Zmorge und Znacht, auf Brot oder mit Beilage werden Wurstsorten serviert, die den Oberbegriff Brühwurst führen. Welche Wurstsorten gehören dazu, woher kommt die Bezeichnung und welche Beilagen schmecken gut zur traditionsreichen Wurstspezialität? Wir schauen uns wichtige Fragen rund um die Fleischwurst und andere Wurstwaren einmal näher an.
Herzhafte Wurstsorten gibt es viele, doch nur die wenigsten eignen sich als Proviant. Der Grund dafür ist einfach: Ohne Kühlung verderben viele Sorten wie gekochter Schinken in wenigen Stunden. Dauerwurst hingegen bleibt auch nach Stunden, Tagen und Wochen ausserhalb des Kühlschranks frisch. Daher ist sie ideal als roher Snack oder als Brotbelag auf einer Wanderung oder einem Ausflug. Besonders geeignet sind Landjäger. Die viereckigen Würste werden paarweise verkauft. Ihre Grösse erlaubt eine kurze Stärkung, sogar ein Messer ist unnötig: Du beisst einfach das würzige Fleisch ab und geniesst die herzhafte Zubereitung, wahlweise mit Essiggurken und einem Bier.
Du isst gerne Fleisch und vor allem Schwein? Dann solltest du dir öfter ein zartes Stück Schweinefilet gönnen, denn hierbei handelt es sich um das zarteste Stück vom Schwein. Der dünne Muskelstrang aus dem Rücken des Tieres ist frei von Fett und Sehnen. Beim Kauf solltest du vor allem auf die Farbe achten. An ihr erkennst du ein gutes Stück Fleisch. Wie aber das Schweinefilet zubereiten? Besonders wichtig ist die Kerntemperatur des Schweinefilets. Mit einem Fleischthermometer kannst du sie am besten kontrollieren.
Sous Vide Garen ist eine besonders schonende Zubereitung von Fleisch. Der Grund: Die Speisen werden bei Temperaturen von weniger als 100 Grad Celsius zubereitet und bleiben so besonders saftig. Natürlich kannst du auch Fisch und Gemüse auf diese Weise zubereiten. Alles was du benötigst, ist ein Vakuumbeutel. Sous Vide Geräte gibt es in der gehobenen Küche schon seit Längerem, für den Hausgebrauch waren sie aber lange Zeit zu teuer. Mittlerweile schwärmen auch Hobbyköche von der Zubereitungsart sous vide.