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Die Keule des Kalbes, also der Hinterlauf, ist die Stelle, an der wir die Kalbsnuss finden. Neben der Oberschale, der Hüfte und der Unterschale sitzt die Nuss, manchmal auch als Kugel bezeichnet, an der Keule. Aus all diesen Teilen können Plätzli oder Kalbsbraten geschnitten werden, die von der Nuss haben eine besonders feine Struktur und hohe Qualität. Das Stück ist mager und gilt daher als gesünder als andere Teile. Die Kalbsnuss selbst besteht wiederum aus zwei Teilen: der runden Nuss und der flachen Nuss. Aus der runden Nuss werden meist Kalbsschnitzel geschnitten. Die flache Nuss ist für die Zubereitung als Plätzli oder Braten ideal.
Oberhalb der Hinterhaxe beginnt das Stück, das in der Metzgerei als Keule bezeichnet wird. Die Keule reicht hinauf bis zum Kalbsrücken und liegt gleich neben dem Bauchstück. Aus der bis zu einem Kilo schweren Nuss können mehrere Portionen Schnitzel oder Braten geschnitten werden.
Die flache Nuss, aus der zum Beispiel Medaillons geschnitten werden, wiegt meist zwischen drei- und vierhundert Gramm. Die grössere runde Nuss ist etwa doppelt so schwer, sodass die gesamte Kalbsnuss auf ein Kilo bis etwa 1.200 Gramm kommt. In den Metzgereien können die beiden Teile auch separat bestellt werden, sodass die Menge dann deutlich kleiner ausfällt.
Die beiden Stücke von der Nuss kannst du beim Metzger separat bestellen, dann sind sie schon geschnitten. Je nachdem, ob du nun Plätzli, Geschnetzeltes oder Medaillons aus der Nuss schneiden möchtest, variiert die Zubereitung. Den richtigen Zuschnitt bekommst du beim Metzger – oder lässt dir dort erklären, wie du das Schneiden zu Hause richtig angehst.
Der Vorzug des mageren Kalbfleischs ist seine zarte Struktur. Um zu verhindern, dass der Kalbsbraten zäh wird, muss das Fleisch auf möglichst niedriger Temperatur zubereitet werden. Ausserdem wichtig: Achte darauf, dass das Stück nicht zu viel Wasser verliert und austrocknet. Dazu kannst du zum Beispiel kleine Stücke mit Schinken umwickeln. Für ein Stück von etwa einem Kilo rechnest du am besten mit zwei bis drei Stunden Garzeit. Zunächst wird der Ofen auf 80 Grad vorgeheizt und eine Platte oder ein Teller darin angewärmt. Dann das Fleisch würzen und in Bratbutter eine Viertelstunde in der Pfanne anbraten. Anschliessend kommt die Nuss zum Garen in den Ofen. Die Zubereitung kleiner Fleischstücke, etwa fürs Ragout, ist natürlich deutlich kürzer.
Das zarte Fleisch vom jungen Rind ist fettarm und eiweissreich. Mit feinem Gemüse und frischem Salat passt es ausgezeichnet in die gesundheitsbewusste Ernährung. Auch in der traditionellen Küche gehören Gemüse und Kalbfleisch auf einem Teller zusammen. Zwiebel, Knoblauch und Möhren garen gern im Bräter mit. Im Herbst schmeckt dazu ein feines Wirsingpüree oder Kartoffelstock mit Pilzen. Zum traditionellen Sonntagsbraten passt ein bunter Salat. Tomaten oder Zucchini aus der mediterranen Küche sind genauso geeignet wie feurige Paprikaschoten oder herbstliche Pfifferlinge. Auch Obst und Kräuter dürfen bei den beliebtesten Kalbsnuss-Rezepten nicht fehlen: Thymian und Äpfel wandern gemeinsam mit Zucchetti, Peperoni und Zwiebel in den Bräter. Heimische und auch exotische Gemüsesorten ergänzen den zarten Braten – je nach Sauce – mit den unterschiedlichsten Aromen.
Leckere Rezepte für die Kalbsnuss gibt es in der internationalen Küche viele. Ein besonders feines Rezept ist die Nuss mit Calvadossauce und gedämpften Äpfeln. Dieses Gericht passt perfekt in den Herbst – schmeckt aber auch zu jeder anderen Jahreszeit. Für die Sauce brauchst du Calvados, Apfelwein, Kalbsfond und Zwiebel. Bei kleiner Hitze in der Pfanne kochen, am besten mit den Resten der Bratbutter vom Kalbsbraten. Gebunden wird die Sauce mit Maisstärke, dazu etwas Vollrahm. Anschliessend noch einmal aufkochen. Den Braten bereitest du im Ofen innert zwei bis drei Stunden zu. Die Äpfel werden in Butter abgedämpft, mit Zucker bestreut und mit Apfelessig abgelöscht.
Unsere Lieblingsrezepte für die Kalbsnuss:
Im Steakhaus ist die Bestellung eines Rib Eye Steaks gang und gäbe. In der Schweiz wird dieses Fleisch Hochrückensteak oder Hochrippe genannt. Serviert wird es in der Regel ohne den Knochen und ist geschmacklich markant und würzig. Dafür sorgen feine Fetteinlagen in guter Marmorierung. Das Fleisch bleibt beim Braten schön saftig und entwickelt ein einzigartiges Aroma.
Kochen gehört für viele zu den schönsten Hobbys. Doch die Kunst beginnt nicht erst beim Zusammenstellen der Zutaten oder beim Brutzeln, Schmoren und Backen, sondern schon bei der Vorbereitung und den passenden Utensilien. Ein rutschfestes Schneidebrett und ein scharfes Fleischmesser sind wichtig, wenn Braten, Gulasch oder Filet gelingen sollen. Auf den richtigen Schnitt kommt es an! Wie du beim Aufschneiden vorgehst und was du über Maserung, Fasern und Sehnen wissen musst, erfährst du hier. Richtig geschnitten, wird Fleisch wie Steaks, Tafelspitz und Kalbsschnitzel so zart, wie du sie dir wünschst, und ausserdem macht die Zubereitung einfach mehr Spass!
Du suchst ein klassisches Rezept für deine Gäste oder den perfekten Sonntagsbraten? Dann bist du mit einem Rinderbraten auf der sicheren Seite. Serviert mit Knödeln und Rotkohl, ist ein saftiger Rinderbraten das perfekte Essen. Natürlich gibt es unzählige Rezepte und Saucenvarianten. In der Regel wird der Rinderbraten zuerst scharf angebraten und dann im Backofen zu Ende geschmort. Dabei ist es wichtig, dass du die Kerntemperatur des Rinderbratens beachtest. Nur dann wird dein Fleisch zart und nicht zäh.
Das „Steak der Kenner“ – so wird das Entrecote gerne bezeichnet. Entrecote ist das Zwischenrippenstück und wird auch als Ribeye Steak oder Hohe Rippe bezeichnet. Im Steakhaus darf das Entrecote, gerne mit Bratkartoffeln serviert, keinesfalls auf der Karte fehlen. Doch auch für den heimischen Grill ist es ein ganz besonderes Stück Fleisch, das deine Gäste lieben werden. Entrecote ist etwas durchwachsener als das Rumpsteak, aber gerade deshalb so saftig und schmackhaft. Was aber ist bei der Zubereitung von Entrecote zu beachten, damit es ein echter Fleischgenuss wird?
Die über Feuer gegrillten zart-saftigen Rindfleischstücke mit der dicken Fettschicht machen Picanhas zu einer besonders geschmackvollen Fleischspezialität. Ihren Ursprung hat sie zwar in Südamerika, mittlerweile erfreut sie sich aber auch in der Schweiz immer grösserer Beliebtheit. Was Picanha ist und worin es sich von Tafelspitz unterscheidet, darüber klärt dich unser Ratgeber auf. Ausserdem erfährst du, wie du die Rindshuftdeckel zubereiten kannst, was du dabei beachten solltest und wie das Rindfleisch serviert wird.
In der Küche gibt es einige praktische Zubereitungsarten, durch die Fleisch saftig und zart gelingt. Besonders bei Kurzgebratenem kommen solche Methoden zur Anwendung, da es oft nicht ausreicht, das Steak einfach nur in der Pfanne anzubraten. Damit es wunderbar in seiner Konsistenz schmeckt, wird es mit der Niedergarmethode bei hoher Temperatur angebraten und dann bei niedriger Temperatur im Backofen langsam und sehr schonend fertig gegart. Das Ergebnis ist köstlich.