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Flüssigrauch ist eine Form des Raucharomas. Die Besonderheit besteht darin, dass es in flüssiger statt in fester Form vorliegt. Hier kommt also Wasser hinzu, damit es in Flaschen abfüllbar ist. Der Profi bezeichnet Flüssigrauch oder Flüssigarmoma auch als Liquid Smoke oder flüssigen Rauch. Die exakte Bezeichnung hängt von der jeweiligen Marke ab. Gewürze und Marinaden setzen viele Grillchefs ein, das besondere Aroma stammt von der Verwendung von speziellen Räucherholzsorten. Dank Flüssigrauch verfeinerst du deine Speisen und Getränke auch abseits des Grills mit diesen Aromen, die dir der Handel als Fertigprodukte anbietet.
Das Raucharoma stammt aus einem kondensierten und gereinigten Rauch, den du nach Belieben Speisen hinzufügen kannst. Im Unterschied zum Räuchern stammt der besondere Geschmack also nicht direkt aus einem herkömmlichen Rauchverfahren. Du kannst den Unterschied bei eingekauften Lebensmitteln sofort in der Zutatenliste erkennen. Bei herkömmlich geräucherten Lebensmitteln taucht dort „Rauch“ in der Liste auf, ansonsten ist explizit von Raucharoma die Rede. Worum es sich also handelt, steht auf der Verpackung.
Flüssigrauch kannst du im Prinzip in Verbindung mit beliebigen Speisen einsetzen. Durch bestehen durch professionelle Köche verschiedene Empfehlungen, du bist hier aber in deiner Kreativität beim Kochen nicht eingeschränkt. Die folgende Liste soll dir einige Anregungen geben:
Du siehst, dass hier keine Einschränkungen bestehen. Da die Aromen in flüssiger Form vorhanden sind, kannst du sie praktisch überall dazugeben. Was schmeckt und was nicht schmeckt, musst du für dich selbst herausfinden.
Dank Flüssigaroma benötigst du nicht zwingend einen Räuchergrill, um vom feinen Grillsmoke zu profitieren. Stattdessen genügt es, den Flüssigrauch direkt dazuzugeben. In der Regel arbeitest du hier als Koch mit kleinen Mengen. Die Aromen sollen den Geschmack nur verfeinern oder verändern, aber nicht dominieren. Typischerweise enthalten die beliebten Barbecue-Saucen immer Flüssigaromen, um den Grillgeschmack zu intensivieren. Hierbei handelt es sich um echten Rauch aus der Räucherkammer, der als Flüssigrauch in die Sauce gelangt. In den meisten Fällen ist es also nicht erforderlich, den Liquid Smoke selbst hinzuzugeben. Viele Hersteller verwenden diesen bereits für ihre Produkte. Trotzdem kannst du deine Saucen einfach selbst herstellen und den flüssigen Rauch dazugeben. Auf diese Weise erhältst du die volle Kontrolle über die geschmackliche Ausrichtung der Sauce. Wie bei jedem Produkt in der Küche, gilt es auch bei der Verwendung von Flüssigrauch einiges zu beachten. Mache dir klar, dass die Aromen in hoch konzentrierter Form vorliegen. Das bedeutet, dass du nur mit kleinen Mengen arbeiten solltest. In der Regel reichen wenige Tropfen aus, um das gewünschte Ergebnis zu erhalten. Starte mit kleinen Mengen und gib bei Bedarf noch etwas mehr dazu. So tastest du dich an die gewünschte Intensität heran.
Aromen aus der Flasche sind in konservierter Form sehr lange haltbar und auf dem Markt in einer Vielzahl von Geschmacksrichtungen erhältlich. Hier fällt es leicht, einen Vorrat für die Küche anzulegen, damit du jederzeit kreativ mit den Aromen arbeiten kannst. Zudem ist die Handhabung besonders einfach. Das Räuchern entfällt, du gibst die Flüssigkeit direkt zu den Speisen dazu. Damit eignen sich diese Produkte besonders für Hobbyköche, die nicht zu viel Zeit mit der Zubereitung verbringen und trotzdem von den Aromen profitieren möchten. Ein weiterer Vorteil ist die hohe Ergiebigkeit. Da du nur winzige Mengen der Flüssigkeit benötigst, um deine Speisen zu verfeinern, halten die Flaschen in der Regel sehr lange. Unter Kostengesichtspunkten sind die Flüssigaromen also ebenfalls sehr vorteilhaft.
Natürlich ist es möglich, mit Flüssigrauch auch eine Sauce herzustellen. Über die Sauce bringst du den Grillgeschmack auf den Teller, zum Beispiel in Kombination mit Fleischgerichten.
Flüssigrauch selbst ist kein Getränk, auch wenn er in flüssiger Form vorliegt. Wenn du möchtest, kannst du es probieren, kleine Mengen in Getränke zu geben. Damit ist es möglich, auch auf diesem Weg den typischen Grillgeschmack zu transportieren. Denke daran, den Rauch im Getränk gut zu verrühren oder das Getränk nach der Hinzugabe gründlich zu schütteln, damit sich die Aromen besser verteilen.
Sie ist Hauptbestandteil eines klassischen Ragout fins, sie schmeckt in Butter gebraten, aber auch gedünstet zusammen mit Kartoffeln oder getrüffeltem Kartoffelpüree; Madeirasosse passt zu ihr genauso gut wie eine Pfeffersosse: Milke beziehungsweise Kalbsbries ist eine besondere und hochwertige Spezialität, die du auf vielfältige Art und Weise zubereiten kannst. In unserem Ratgeber erfährst du, was Milke überhaupt ist, wie du sie vorbereiten musst und wie du sie schnell anbraten kannst. Ausserdem verraten wir dir ein schmackhaftes Ragout fin-Rezept mit Milke.
Pulled Chicken ist ein Liebling der Streetfood-Szene. Durch die Food-Trucks kam kreativeres Fingerfood für das Znüni, die Mittagszeit oder den Apéro. Damit dir die kalorienärmere Variante zum Klassiker Pulled Pork gelingt, brauchst du Zeit. Dabei ist es egal, ob du das Poulet im Slow Cooker, Smoker, Grill oder Backofen zubereitest. Auf die richtigen Zutaten kommt es an: hochwertige Pouletbrust oder -schenkel, Rub (Gewürzmischung), niedrige Temperatur. Das Ergebnis ist so butterzart, dass du es mit der Gabel zerteilst. Du zauberst daraus Fingerfood vom Feinsten. Wir geben dir Tipps, worauf es beim Pulled Chicken ankommt und was du daraus machst.
Fondue Bourguignonne ist ein wahres Festmahl. Es ist nicht umsonst ein Festtagsklassiker. Natürlich musst du nicht bis zu den Feiertagen warten, bis zu ein Fondue Bourguignonne zusammen mit Familie und Freunden geniessen kannst. Ein Fleischfondue ist so etwas wie das Gegenstück eines gemütlichen Grillabends im Sommer und wird eher in der kälteren Jahreszeit genossen. Was es genau ist, was du dazu brauchst, wie es zubereitet wird und welche Varianten es gibt, erfährst du hier. Ausserdem sagen wir dir, worin der Unterschied zwischen einem Fondue Chinoise und einem Fondue Bourguignonne liegt.
Blutig, medium rare, medium, medium well und well done sind die gängigen Garstufen von Steaks in der Gastronomie. Dabei ist es eine Frage des Geschmacks, wer was am liebsten isst. Wirkliche Feinschmecker verschmähen bei gutem Fleisch allerdings das komplette Durchgaren des Stücks. Die Gründe sind vielfältig, konzentrieren sich aber vor allem auf den Gehalt an Fleischsaft, den daraus resultierenden Biss und Geschmack sowie auf die Farbe. Medium rare gilt deshalb oft als die genau taugliche Zubereitung: Das Fleisch ist innen rot und dabei gar. Die Kruste hat sich in Teilen gebildet. Der Grossteil ist zart und gut zu kauen.
Separatorenfleisch ist eines jener Produkte aus der Lebensmittelindustrie, die nicht unumstritten sind. Von der Fleisch herstellenden und verwertenden Industrie als notwendig, wirtschaftlich und unbedenklich deklariert, sorgt es bei Verbrauchern, Verbraucherschützern und Gesundheitskontrolleuren teilweise für Unbehagen. Deshalb ist das Separatorenfleisch, das eine Art Universalrohstoff für diverse Fleischerzeugnisse darstellt, eines der am meisten regulierten und kontrollierten Produkte in der Lebensmittelindustrie. In der Fleischproduktion ist die Herstellung lange schon Usus. Verbraucher haben allerdings aufgrund der verschiedenen Deklarationen bei Fleischprodukten teilweise Probleme, die Zusammensetzung ihres Produktes zu erkennen. Was Separatorenfleisch gut oder schlecht macht, ist dabei auch eine Frage des eigenen Empfindens.
Innen zart rosa, dabei saftig und aromatisch gewürzt: Ein Filet vom Grill, das Roastbeef aus dem Ofen sind für viele die Krönung einer selbst zubereiteten Festtagsmahlzeit. Die richtige Kerntemperatur ist dabei entscheidend, damit die edlen Fleischstücke auch wirklich schmecken. Wie erreiche ich diese perfekten Temperaturen, wie bereite ich unterschiedliche Fleischsorten darauf vor und welche Zutaten aus der Küche brauche ich, damit mir das Kunstwerk vom Grill oder aus dem Ofen gelingt? Wir gehen den wichtigsten Fragen rund um das optimal temperierte Stück Fleisch nach.