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Um ein Kalbsfilet für vier Personen zuzubereiten, benötigst du die folgenden Zutaten:
Hole das Kalbsfilet rund eine Stunde vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank. Anschliessend heizt du den Ofen einschliesslich der Ofenform auf 80 Grad langsam auf Ober- und Unterhitze vor.
Gib das Öl in die Pfanne und erhitze es auf höchster Stufe. Wenn das Öl heiss ist, gibst du das Filet in die Pfanne. Brate nun das Fleischstück drei bis vier Minuten rundherum an, wobei du es maximal zwei Minuten scharf anbrätst. Wende es dabei mehrmals. Ganz wichtig: Vermeide es, beim Braten und Wenden ins Fleisch zu stechen, damit kein Fleischsaft austritt. Das Fleisch ist fertig angebraten, wenn das Kalbsfilet schön goldbraun ist. Nun kannst du das Filet in die vorgewärmte Form gebe. Würze es darin mit Pfeffer und Salz. Stecke nun etwa in der Mitte des Stücks das Fleischthermometer ein. So behältst du die Temperatur immer im Blick.
Gib zum Fleisch Bratbutter, eine Frühlingszwiebel und Salbeiblätter hinzu. Platziere die Form in der Mitte des Ofens. Das Fleischthermometer sollte auf 60 Grad eingestellt sein. Bei Kerntemperaturen um 60 Grad hat das Kalbsfilet in der Regel nach rund anderthalb Stunden erreicht. Je nach Art und Qualität des Fleisches können sich aber abweichende Garzeiten ergeben. Nimm das Fleisch nach dem Schmoren aus dem Ofen. Du kannst es nun sofort aufschneiden und servieren. Als Beilage passen Salat, Gemüse und Teigwaren.
Wer das Kalbsfilet marinieren will, sollte dies etwa einen halben Tag vor dem Braten tun. So hat die Marinade Zeit, ins Fleisch einzuziehen und ihren Geschmack zu verbreiten. Für eine klassische Kalbsfiletmarinade benötigst du die folgenden Zutaten:
Verrühre zuerst Whisky, Öl und Gewürze miteinander. Gib anschliessend eine Prise Pfeffer hinzu. Mariniere dann das Kalbsfilet damit so, dass keine Stelle frei bleibt. Stelle das Fleisch im Anschluss einen halben Tag lang in den Kühlschrank.
Für eine leckere Sauce zum Kalbsbraten brauchst du die folgenden Zutaten:
Koche Kalbsfond und Whisky in einer Bratpfanne auf und löse dabei den Bratensatz. Giesse das Ergebnis durch ein Sieb in ein Pfännchen. Lass dann die Sauce auf rund zwei Deziliter einkochen. Gib anschliessend Saucenrahm, Senf, Salz und Pfeffer hinzu. Schmecke die Sauce schliesslich ab und lass sie nicht zu heiss werden.
Für die Zubereitung eines Kalbsfilets ist die Niedergartechnik optimal geeignet. Sie stellt sicher, dass das Filet zart und schmackhaft wird. Kalbsfilet ist ein mageres Fleischstück mit wenig Fett. Fett ist aber ein wichtiger Geschmacksträger, der beim scharfen Braten und Garen verloren gehen kann. Brate daher das Kalbsfilet nur ganz kurz scharf an und achte darauf, dass Fett und Fleischsaft im Stück verbleiben. Das langsame Garen bei niedrigen Temperaturen stellt sicher, dass die Geschmacksträger im Fleisch bleiben und es nicht zäh wird. Vermieden wird zudem die Faserigkeit, sodass sich das Kalbsfilet zum Servieren leicht in passende Scheiben schneiden lässt.
Für den Kalbsbraten solltest du ein besonders hochwertiges Fleischstück auswählen. Für die hier vorgeschlagene Zubereitung eignet sich der Hohrücken am besten. Es handelt sich um ein Rückenstück vom Rind zwischen der siebten und zwölften Rippe. Der Hohrücken liegt zwischen dem hinten befindlichen Roastbeef und dem Rindernacken. Er ist mager bis durchwachsen und bleibt beim Braten und Garen zart. Dein Metzger informiert dich gerne über geeignete Fleischstücke für den Kalbsbraten und gibt dir Tipps für eine optimale Zubereitung. Den Hohrücken kannst du auch für viele andere Gerichte verwenden, zum Beispiel für Rib-Eye-Steak, Rib-Eye-Roast und Rib of Beef.
In der Tradition der Schweizer Küche hat das Schweinefleisch seinen festen Platz. Auch heute noch gehören Schnitzel, Filet und Schulter vom Schwein zu den beliebtesten Stücken, die in der Metzgerei über den Tresen gehen. Der Stotzen ist eines der wichtigsten Teile: Wir schauen uns einmal näher an, welche Stücke aus diesem Teil geschnitten werden, für welche Gerichte du den Stotzen kaufst und was es noch rund um die Schweinekeule zu wissen gibt.
Das saftige Fleisch der Wagyu Rinder übertrifft hinsichtlich seines Geschmacks deutlich das Fleisch vieler anderer Rinderrassen. Das Rindfleisch findet überwiegend in den gehobenen Restaurants der 5-Sterne-Küche Verwendung und weckt hier das Interesse der Gourmets. Ein Steak vom Wagyu ist nicht nur irgendein Steak, es ist eine Delikatesse! Zahlreiche wissenswerte Fakten dazu haben wir hier zusammengestellt.
Fleisch gehört nach wie vor zu den beliebtesten Lebensmitteln der Schweizer und wird in vielen Varianten gerne und häufig verziert. Wenn du spontan Fleisch zubereiten willst, hast du die Möglichkeit es vorher einzufrieren und es bei Bedarf wieder aufzutauen. Welche Methoden es gibt, um Fleisch schonend aufzutauen und worauf du dabei unbedingt achten solltest, erklären wir dir in unserem ausführlichen Ratgeber mit vielen hilfreichen Tipps und Tricks rund um das Thema Fleisch Auftauen.
Einige regionale Spezialitäten gibt es seit vielen Jahrhunderten. Die Rezepte zur Herstellung werden von Generation zu Generation weitergegeben und werden noch heute mit viel Liebe in Köstlichkeiten umgesetzt. Die Geschichte dieser Produkte ist meist verbunden mit der Geschichte der Region, aus der sie stammen. Eine dieser kulinarischen Leckereien ist die Engadiner Wurst. Sie ist eine Brühwurst, die schon seit vielen Jahren vor allem im Kanton Graubünden produziert und konsumiert wird. Aus dem Kanton Graubünden stammen also noch andere Fleisch-Spezialitäten als Bündner Fleisch, das bekannte Trockenfleisch.
Herzhaft und würzig ist der Geschmack eines gebackenen Fleischkäses, der klassisch gerne mit Senf und Brezeln verzehrt wird. Fleischkäse musst du nicht unbedingt fertig kaufen, du kannst ihn auch ganz einfach selbst backen. In unserem Ratgeber erklären wir dir, worauf du bei der Zubereitung achten solltest und wie lange die Backzeit des Leberkäses ist, damit er eine schöne braune Kruste erhält. Wir geben dir zudem Tipps, wie der Fleischkäse nach der Backzeit serviert wird und wie lange er sich hält.
In unserem Kulturraum geniessen die Menschen unterschiedliche Fleischsorten. Schweinefleisch, Rindfleisch oder Kalbfleisch unterscheiden sich durch ihre Farben sowie durch ihre unterschiedliche Konsistenz. Ausserdem hat jede Fleischsorte einen anderen Gehalt an Nährstoffen, Vitaminen und Spurenelementen. In der Schweiz schätzen die Verbraucher heute in erster Linie Geflügel. Das weisse Fleisch ist reich an Vitaminen des B-Komplexes, Mineralstoffen und Spurenelementen wie Zink und Eisen. Aber auch Rindfleisch in allen Variationen konsumieren die Eidgenossen sehr gerne. Fleisch ist ein wichtiges Lebensmittel, das viele Nährstoffe liefert und zudem auf viele verschiedene Arten zubereitet und genossen wird. In diesem Ratgeber erfährst du mehr zu diesem Thema.