Bitte verwenden Sie Microsoft Edge, Google Chrome oder Firefox.
Bei Hackfleisch handelt es sich um ein sehr empfindliches Lebensmittel, das durch seine grosse Oberfläche besonders anfällig für die Bildung und Vermehrung von gesundheitsschädlichen und krankheitserregenden Keimen, Bakterien und weiteren Mikroorganismen ist. Dementsprechend vorsichtig solltest du bei seiner Verarbeitung und Lagerung sein und es im besten Fall frisch verwenden und verzehren. Frisches Hackfleisch kannst du jedoch gut einfrieren und bei Bedarf wieder auftauen. Aber auch hierbei ist die Gefahr einer Keimbildung gross, sodass Vorsicht geboten ist. Unser Tipp: Beim Hackfleisch lohnt es sich, auf gute Qualität zu setzen und es beim Metzger zu kaufen.
Anders als beispielsweise bei Brot und anderen unempfindlichen Lebensmitteln, sollest du Hackfleisch auf keinen Fall bei Zimmertemperatur auftauen, da warme Temperaturen ideale Bedingungen für Keime und Bakterien bieten. Ebenfalls ist von einem Auftauen in speziellen Küchengeräten, zum Beispiel einem Sous-vide-Garer, abzusehen. Grundsätzlich eignen sich Auftaumethoden, bei denen das Hackfleisch keiner Wärme ausgesetzt ist, zum Beispiel im Kühlschrank oder in kaltem Wasser. Tipps: Wenn du das Hackfleisch beim Einfrieren platt drückst, lässt es sich später schneller wieder auftauen. Auch kleinere Portionen sorgen dafür, dass der Auftauprozess beschleunigt wird.
Die klassische und schonendste Methode ist das Auftauen des Hackfleisches im Kühlschrank. Da die Temperaturen hier ebenfalls relativ kalt sind, wird die Kühlkette nicht unterbrochen, sodass das Risiko einer Keim- und Bakterienbildung verhindert werden kann. Für das Auftauen im Kühlschrank solltest du etwas Zeit einplanen. Zunächst nimmst du das Hackfleisch aus der Gefriertruhe und dann aus dem Gefrierbeutel und legst es in eine Schale. Diese bedeckst du mit Frischhaltefolie und lässt das Hackfleisch mindestens zwölf Stunden oder länger (zum Beispiel über Nacht) langsam auftauen. Das Fleisch ist aufgetaut, wenn es sich in der Mitte mit leichtem Druck eindrücken lässt. Auftauwasser, das sich am Boden der Schale ansammelt, solltest du regelmässig abgiessen.
Wenn es schnell gehen muss und du nicht erst einen Tag warten möchtest, bevor du das Hackfleisch weiterverarbeitest, gibt es auch die Variante, Hackfleisch in kaltem Wasser aufzutauen. Gehe dabei wie folgt vor:
Grundsätzlich ist von einem Auftauen in der Mikrowelle abzuraten. Da das Fleisch hier nicht gleichmässig auftaut – während die Oberfläche bereits aufgetaut ist, kann das Innere noch tiefgefroren sein – können sich direkt Keime bilden, ausserdem geht der Geschmack des Fleisches verloren. Lediglich als Notfalllösung solltest du daher (wenn überhaupt) die Auftaufunktion der Mikrowelle nutzen. Hierbei ist es wichtig, dass du minütlich die obere bereits aufgetaute Schicht abkratzt und sie aus der Mikrowelle entfernst. Auf jeden Fall solltest du vermeiden, dass das Fleisch bereits anfängt zu kochen.
Bei der Weiterverarbeitung des aufgetauten Hackfleisches, zum Beispiel beim Anbraten in der Pfanne, ist unbedingt darauf zu achten, dieses gut durchzugaren beziehungsweise zu braten, bevor du es verzehrst. Die Farbe sollte am Ende leicht gräulich und nicht mehr rot oder rosa gefärbt sein. Grundsätzlich kannst du das Hackfleisch dann aber nach Belieben zubereiten – vielleicht möchtest du ein leckeres Rezept nachkochen oder du lässt dir selbst eine kreative Zubereitung mit dem Hackfleisch einfallen
Hast du eingefrorenes Hackfleisch einmal aufgetaut, solltest du es noch am selben Tag verbrauchen. Auf keinen Fall solltest du einmal aufgetautes Hackfleisch wieder einfrieren. Aus diesem Grund lohnt es sich, Hackfleisch immer nur in kleinen Portionen einzufrieren, sodass du es nach Bedarf aus dem Gefrierschrank entnehmen kannst.
Nitritpökelsalz polarisiert. Die Verfechter beschwören die antioxidativen und antibakteriellen Eigenschaften von Kochsalz und Natrium- oder Kaliumnitrit. Die Wurst bleibt appetitlich rot und hat das typische Pökelaroma. Zudem machen Menschen seit Jahrhunderten Wild mit Nitritpökelsalz haltbar. Die Gegner führen an, dass Natrium- und Kaliumnitrit in der Schweiz der Giftklasse 2 (sehr starke Gifte) zugeordnet sind. Sie gelten als toxikologisch bedenklich, weshalb nur eine geringe Menge zum Pökeln zulässig ist. Dabei entsteht Nitrit aus Nitrat, dem natürlichen Bestandteil von Früchten, Gemüse, Salaten und Mineralwasser. Wir informieren über den Nutzen von Nitritpökelsalz und darüber, wann es zum Gesundheitsrisiko wird.
Fleisch gehört nach wie vor zu den beliebtesten Lebensmitteln der Schweizer und wird in vielen Varianten gerne und häufig verziert. Wenn du spontan Fleisch zubereiten willst, hast du die Möglichkeit es vorher einzufrieren und es bei Bedarf wieder aufzutauen. Welche Methoden es gibt, um Fleisch schonend aufzutauen und worauf du dabei unbedingt achten solltest, erklären wir dir in unserem ausführlichen Ratgeber mit vielen hilfreichen Tipps und Tricks rund um das Thema Fleisch Auftauen.
Wer vom Schwarzwald spricht, denkt automatisch auch an Schwarzwälder Schinken. Der gepökelte und geräucherte Rohschinken aus der Schweinekeule ist weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt und gehört zu den beliebtesten Fleisch- und Wurstspezialitäten überhaupt. Er überzeugt durch seine erstklassige Qualität und einen einzigartigen Geschmack, der je nach Metzgerei und Gewürzmischung ein wenig variieren kann. Eine traditionelle Schwarzwälder Vesperplatte wäre ohne diesen Klassiker einfach nicht denkbar. Kenner geniessen ihn am liebsten pur oder mit einem frischen, kräftigen Bauernbrot.
In unserem Kulturraum geniessen die Menschen unterschiedliche Fleischsorten. Schweinefleisch, Rindfleisch oder Kalbfleisch unterscheiden sich durch ihre Farben sowie durch ihre unterschiedliche Konsistenz. Ausserdem hat jede Fleischsorte einen anderen Gehalt an Nährstoffen, Vitaminen und Spurenelementen. In der Schweiz schätzen die Verbraucher heute in erster Linie Geflügel. Das weisse Fleisch ist reich an Vitaminen des B-Komplexes, Mineralstoffen und Spurenelementen wie Zink und Eisen. Aber auch Rindfleisch in allen Variationen konsumieren die Eidgenossen sehr gerne. Fleisch ist ein wichtiges Lebensmittel, das viele Nährstoffe liefert und zudem auf viele verschiedene Arten zubereitet und genossen wird. In diesem Ratgeber erfährst du mehr zu diesem Thema.
Selbst wenn das Kalbfleisch von aussen schon schön braun aussieht und sich Röstaromen entwickelt haben, bedeutet das noch lange nicht, dass das Fleisch den richtigen Garzustand erreicht hat. Aufschluss darüber gibt erst die Kerntemperatur. Wie hoch diese bei Kalbsfilet sein sollte und mit welchen Methoden du diese messen kannst, erfährst du in unserem übersichtlichen Ratgeber. Ausserdem geben wir dir Tipps und Tricks, wie du selbst ein saftig-zartes Kalbsfilet mit aromatischem Geschmack für die unterschiedlichen Garstufen bei optimaler Kerntemperatur herstellen kannst.
Das „Steak der Kenner“ – so wird das Entrecote gerne bezeichnet. Entrecote ist das Zwischenrippenstück und wird auch als Ribeye Steak oder Hohe Rippe bezeichnet. Im Steakhaus darf das Entrecote, gerne mit Bratkartoffeln serviert, keinesfalls auf der Karte fehlen. Doch auch für den heimischen Grill ist es ein ganz besonderes Stück Fleisch, das deine Gäste lieben werden. Entrecote ist etwas durchwachsener als das Rumpsteak, aber gerade deshalb so saftig und schmackhaft. Was aber ist bei der Zubereitung von Entrecote zu beachten, damit es ein echter Fleischgenuss wird?