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Die Engadiner Wurst oder Engadiner Hauswurst ist eine geräucherte Brühwurst. Hergestellt wird sie vor allem mit grobem Brät. Die Wurst ist leicht gekrümmt und rund 20 Zentimeter lang. Sie wird nicht nur im Engadin, sondern ebenfalls in anderen Regionen im Kanton Graubünden hergestellt und weit über dessen Grenzen hinaus konsumiert.
Die geräucherte Brühwurst hat im Original eine Länge von etwa 20 Zentimeter und wiegt etwa 260 Gramm. Doch es sind weitere Variationen dieser Wurst erhältlich. Je nach Grösse der Würste werden dabei auch verschiedene Därme verwendet, für grössere Exemplare etwa der Scheibendarf eines Rinds, für kleinere Würste ein Schweinsdünndarm. Die angebotenen Grössen und die verwendeten Därme können von Metzgerei zu Metzgerei unterschiedlich sein. Die Engadiner Wurst in ihren verschiedenen Grössen kannst du als geräucherte aber auch als grüne Wurst kaufen.
In einer Engadiner Hauswurst sind folgende Zutaten enthalten
Die Zusammensetzung der einzelnen Gewürze variiert von Metzgerei zu Metzgerei etwas. Die Zutaten der Engadiner Hauswurst haben sich in den letzten 100 Jahren aber durchaus verändert. Früher kamen Reste und Innereien wie beispielsweise Kutteln und Lunge in die Wurst.
Im Kanton Graubünden bestimmen Klima und Höhenlage, ob das Trocknen oder das Räuchern bevorzugt wird. In Lagen unterhalb von 1.200 Metern wird das Fleisch vermehrt geräuchert. In Lagen darüber wird vermehrt die Wurst an der trockenen, kühlen Winterluft getrocknet. Die Engadiner Wurst in luftgetrockneter Form ist in den Höhenlagen bei den Konsumenten genauso beliebt wie geräucherte Wurst. Im Unterland hingegen wird mehr von der geräucherten Wurst verkauft.
Die Engadiner Hauswurst war früher die typische Wurst, die bei der Engadiner Hausmetzgete entstand. Die meisten Dorfbewohner in den hochalpinen Gegenden des Engadins waren Bauern und Selbstversorger. Sie versorgten sich unter anderem mit Fleisch von den eigenen Tieren. Die Kühe, Rinder, Schweine und Schafe wurden verwertet. Zwischendurch ging man auf die Jagd. Zwischen Mitte November bis Ende Januar fand regelmässig die Metzgete statt. Dabei wurde eine Kuh und die Schweine geschlachtet und ihr Fleisch unter anderem zu den Würsten verarbeitet. Heute hingegen werden die Würste nicht mehr bei der Hausmetzgete hergestellt. Hauptproduzenten sind, wie bei den meisten Wurstwaren, gewerbliche Metzger.
Eine geräucherte Engadiner Wurst ist 20 Tage haltbar, die grüne Variante zehn Tage. Engadiner Würste sind Siedewürste und werden warm serviert. Ein kleines Exemplar muss während 20 Minuten im warmen Wasser ziehen, die grösseren Exemplare rund doppelt so lange. Das Wasser hat mit 75 Grad Celsius die ideale Temperatur, darf aber auf keinen Fall kochen. Wenn das Wasser zu heiss ist, wenn die Würste darin ziehen, leidet die Qualität der Wurst. Das Fett verflüssigt sich und danach trocknet das Fleisch in der Wurst aus. Die grüne Engadiner Hauswurst, die weniger lange hält, wird eher von Einheimischen gekauft. Wenn Gäste und Besucher von ausserhalb Engadiner Hauswurst kaufen, bevorzugen sie die geräucherte Variante. Diese überstehen auch eine mehrstündige Reise ins Unterland ohne gekühlte Aufbewahrung besser als die luftgetrockneten.
Ein sehr beliebtes Gericht ist eine Engadiner Wurst mit Rösti. Die Kartoffeln saugen den salzigen Saft der Wurst auf, was der Rösti zusätzlichen Geschmack verleiht. Aber auch Bratkartoffeln, Salzkartoffeln und Kartoffelsalat passen hervorragend zu diesen Siedwürsten aus dem Engadin. Polenta, Sauerkraut oder Brot werden ebenso gerne zur küstigen Wurst aus Rindfleisch und Schweinefleisch gereicht. Sie ist ein ideales Mittag- oder Abendessen. Vor zweihundert Jahren oder mehr war das anders: Die Bauernfamilien assen morgens zwischen neun und zehn Uhr das Morgenessen. Dieses war die Hauptmahlzeit des Tages. Dabei wurden unter anderem gerne Engadiner Würste gereicht, die die Bauernfamilien bei der letzten Metzgete selbst hergestellt hatten.
Neben Ziegenmilch zählt Gitzifleisch zu den beliebtesten Erzeugnissen von der Ziege. Das Fleisch besitzt einen angenehm milden Geschmack und ist kalorienarm. Es enthält vergleichsweise wenig Cholesterin. Reich an hochwertigen Eiweissen und mehrfach ungesättigten Fettsäuren, fördert der Verzehr von Ziegenfleisch die Gesundheit. Die interessantesten Fakten zu diesem saftigen Stück Natur haben wir dir im Folgenden zusammengestellt.
Mit Hackfleisch lassen sich viele leckere Fleischgerichte, wie Burger Paddies oder Frikadellen, kostengünstig und auf die Schnelle zubereiten. Die Haltbarkeit des empfindlichen Rinder- oder Schweinehacks ist allerdings begrenzt und nicht immer ist genügend Zeit für den Einkauf vorhanden. Alternativ kannst du das Lebensmittel daher einfrieren und bei Bedarf wieder auftauen. Um eine Keimbildung zu vermeiden, solltest du beim Auftauen jedoch einiges beachten. Warum das Auftauen im Kühlschrank empfehlenswert ist und welche weiteren Methoden geeignet sind, erfährst du in unserem Ratgeber mit vielen wertvollen Haushaltstipps und Tricks.
Geschichtlich gesehen zählt das Kochen der Blutwurst zu einem der ältesten Herstellungsverfahren von Wurst. Sogar Homer berichtet schon davon in seiner Odyssee. Anders als bei Leberwurst oder anderen Würsten, wird bei der Blutwurst sogar das Blut des Tieres verarbeitet. Die Bestandteile der Kochwurst sind Schweinefleisch, Blut, Speck, Schwarte und Gewürze. Alternativ wird die Wurst auch als Rot- oder Schwarzwurst bezeichnet. Es empfiehlt sich, frische Blutwurst beim lokalen Fleischer zu kaufen, da du dich hier auf Qualität und Geschmack verlassen kannst.
Innen zart rosa, dabei saftig und aromatisch gewürzt: Ein Filet vom Grill, das Roastbeef aus dem Ofen sind für viele die Krönung einer selbst zubereiteten Festtagsmahlzeit. Die richtige Kerntemperatur ist dabei entscheidend, damit die edlen Fleischstücke auch wirklich schmecken. Wie erreiche ich diese perfekten Temperaturen, wie bereite ich unterschiedliche Fleischsorten darauf vor und welche Zutaten aus der Küche brauche ich, damit mir das Kunstwerk vom Grill oder aus dem Ofen gelingt? Wir gehen den wichtigsten Fragen rund um das optimal temperierte Stück Fleisch nach.
Das Steak vom Iberico Schwein besitzt ein einzigartiges Aroma. Spitzenköche auf der ganzen Welt schätzen diesen würzigen Geschmack. Es ist die besondere Aufzucht, die die Fleischqualität so besonders macht und aufgrund derer die Spanier ihre Ibericos auch als Edelschweine bezeichnen. Die halbwild lebenden Tiere ernähren sich überwiegend von Eicheln. Sowohl vom Grill als auch aus dem Ofen ist das Schweinefleisch ein Genuss!
Wer abnehmen will, aber nicht auf Genuss verzichten möchte, muss das in der Regel auch nicht. Mageres Fleisch ist für gesundheits- und fitnessbewusste Menschen eine gute Alternative. Viele leckere Fleischsorten enthalten wenig Fett und empfehlen sich nicht nur dann, wenn die Pfunde purzeln sollen. Sie tragen auch allgemein zu einer gesunden Ernährung bei, da mageres Fleisch bei gleicher Menge weniger Fett und mehr Eiweiss enthält. Der Fettgehalt von Fleisch ist nicht nur von der Sorte abhängig, sondern auch von der Art der Zubereitung und dem Stück.